Drei Außeneinsätze und ein neues Modul - scinexx | Das Wissensmagazin
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Drei Außeneinsätze und ein neues Modul

Der Ablauf der Shuttle-Mission

Tag 1 – 19.01.

Die Raumfähre Atlantis startet vom Kennedy Space Center in Florida. Geplante Startzeit ist 07.11 Uhrt morgens (Universalzeit).

Tag 2 – 20.01.

So könnte BD+20 1790b aussehen © M. Hernán Obispo

Den zweiten Tag werden die Shuttle – Astronauten mit Vorbereitungen für das Andockmanöver verbringen. Sie unterziehen den Roboterarm der Raumfähre und alle Instrumente, die beim Rendezvous gebraucht werden, einem letzten Check und kontrollieren die Raumanzüge, die sie während der drei Außeneinsätze tragen werden.

Tag 3 – 21.01.

Die Atlantis dockt an die Internationale Raumstation an. Nach einer Reihe von Leck-Kontrollen öffnet sich die Schleuse zwischen ISS und Shuttle und die Besatzung der Raumstation und die Shuttleastronauten treffen sich. Gleichzeitig wird der Luftdruck an Bord der Atlantis in Vorbereitung auf die Außeneinsätze abgesenkt.

Tag 4 – 22.01.

Die Astronauten Tom Jones und Bob Curbeam unternehmen ihren ersten Außeneinsatz. Sie verlagern vorübergehend eine Shuttleandockstelle vom Unitymodul an den Z1-Träger der Station. Stattdessen wird dann mithilfe des Roboterarms das neue Labormodul aus der Ladebucht des Shuttles an das Unitymodul gekoppelt. Die Astronauten im Außeneinsatz müssen einige Versorgungsleitungen zwischen beiden Modulen von Hand verbinden. Die Aktivierung der Destiny beginnt, das Labormodul erwacht zum Leben.

Tag 5 – 23.01.

Die Ausrüstung und Aktivierung der Destiny wird fortgesetzt. Die Systeme zur Lebenserhaltung werden installiert und von der Unity auf die Destiny übertragen. Teile der Lagesteuerung der ISS, die das Labormodul übernehmen soll, werden getestet. Tag 6 – 24.01. Auf dem zweiten der drei Außeneinsätze befestigen die Astronauten eine Shuttleandockschleuse am vorderen Ende des Labormoduls. Ausserdem installieren sie einen Schutzschild gegen Mikrometeoriten an der Destiny und eine Videosteuerung und Befestigung für den Roboterarm der Station, der im April 2001 in den Orbit gebracht werden soll.

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Tag 7 – 25.01.

Die Besatzung der Raumfähre hat ein wenig Freizeit, während das Shuttle mithilfe seiner Düsen die Station auf eine höher Umlaufbahn schiebt und die neue Lagesteuerung der ISS weiter getestet wird.

Tag 8 – 26.01.

Während des dritten und letzten Ausseneinsatzes verbinden die Astronauten die letzten Kabel und „Nabelschnüre“ zwischen Destiny und der am sechsten Tag angebauten Shuttleschleuse. Außerdem soll sogenannter „Incapacitated Crew Rescue“-Rettungseinsatz geprobt werden.

Tag 9 – 27.01.

Die beiden Besatzungen schließen die letzen Arbeiten ab. Eine Live-Fernsehschaltung mit der ISS-Crew und den Shuttle-Astronauten schließt den Besuch der Raumfähre auf der ISS ab. Falls nötig gibt die Raumfähre der Station noch eine letzte Höhenkorrektur, dann werden die Schleusen zwischen beiden wieder geschlossen.

Tag 10 – 28.01.

Die Raumfähre Atlantis löst sich von der Station und führt ein Wendemanöver durch, bevor sie sich von der ISS entfernt. Für die Besatzung des Shuttles ist erneut eine kurze Erholungspause eingeplant.

Tag 11- 29.01.

Die Astronauten testen alle Lande und Manövriersysteme des Shuttles und räumen alle losen Ausrüstungsteile weg.

Tag 12 – 30.01.

Die Raumfähre landet auf der Landebahn des Kennedy Space Centers in Florida.

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Stand: 27.03.2001

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Internationale Raumstation - die Anfänge
Baustelle in der Umlaufbahn

Eine Raumstation nach dem Baukastenprinzip
Die Module der ISS im Einzelnen

Wohnen im Weltraumluftballon?
Das erste aufblasbare Wohnmodul für die ISS

Forschung in der Schwerelosigkeit
Die wissenschaftlichen Ziele der ISS

Pro und Kontra
Die ISS in der Diskussion

Labormodul Destiny
Ein "wissenschftlicher Meilenstein" für die ISS

Destiny - mehr als nur ein Labor...
Aufbau und Aufgaben des neuen Moduls

Drei Außeneinsätze und ein neues Modul
Der Ablauf der Shuttle-Mission

Ab 14. Dezember neuer "Abendstern" über Deutschland
Internationale Raumstation mit bloßem Auge zu erkennen

ISS: Shuttle Endeavor bringt ersten Besuch
Start am 30. November zur Montage von Sonnensegeln

Verständigung auf "Runglisch"...
Die erste Crew an Bord der Station

Bautrupp vor Ort...
Die Aufgaben der ersten Besatzung

Drei Mann in einem Boot...
Die Mitglieder der Besatzung

Die erste Crew startet in den Orbit
Beginn einer neuen Ära für die ISS

Ein geschichtsträchtiger Ort...
Der russische Weltraumbahnhof Baikonur

Countdown läuft....
Die Ereignisse vor dem Start

Auf dem Weg zum Rendesvous im All...
Die ersten Stunden nach dem Start

Crew beginnt ersten Arbeitstag
Umzug in die ISS reibungslos gelungen

Ein "Stern" auf dem Weg zur ISS
Service-Modul Swesda startet ins All

Rendezvous in 355 Kilometern Höhe
Das Andockmanöver

Herzstück der Station
Das Service-Modul und sein Innenleben

Swesda bringt auch ersten Beitrag Europas ins All
Das "Gehirn' der Internationalen Raumstation kommt aus Deutschland

Der Weg in den Orbit
Eine kurze Chronik der Raumstationen

Wie groß, wie schwer, wie lange?
Eine Raumstation in Zahlen

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