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Montag, 05.12.2016
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Seveso, Kolontár und Co.

Sind Chemieunfälle vermeidbar?

Die „rote Flut“

Die „rote Flut“

Das Dioxin-Unglück in Seveso, die fatale Giftgaswolke in Bhopal, die Zyanidflut in Baia Mare: Dies sind nur einige Beispiele für eine ganze Serie von gefährlichen Chemieunfällen, die sich in den letzten 50 Jahren weltweit ereignet haben – mit fatalen Folgen für Mensch und Natur. Die Bilder mit vielen Toten, verätzten Kindern und verwüsteter Natur gingen um die Welt.

Doch was waren die Gründe für diese Desaster? Welche Lehren hat man aus den „Pannen“ gezogen? Und vor allem: Sind die Menschen in der Nähe von großen Chemiebetrieben heute sicherer vor solchen Katastrophen mit apokalyptischen Ausmaßen?

Offenbar nicht. Das hat zuletzt Anfang Oktober ein Dammbruch in Ungarn gezeigt. Damals liefen in kürzester Zeit große Mengen an stark ätzendem Rotschlamm aus einem Rückhaltebecken einer Aluminiumhütte aus. Die so genannte „rote Flut“ überschwemmte nicht nur die umliegenden Orte, sondern sorgte auch für die vielleicht größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes…

Inhalt:

  1. Tatort Bhopal
    Der größte Chemieunfall aller Zeiten
  2. Bhopals giftiges Erbe
    Die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei
  3. Dioxin-Desaster in Italien
    Das Seveso-Unglück
  4. Dementis, Lügen und verlorene Fässer
    Die Praktiken der Chemiebosse
  5. Der Kampf gegen Chemieunfälle
    Richtlinien und Konventionen
  6. Gold um jeden Preis?
    Der Dammbruch von Baia Mare
  7. Umweltdesaster ohne Konsequenzen
    Die Moral der Betreiber
  8. Baia Mare 2.0
    Die „rote Flut“ in Ungarn
  9. Eine angekündigte Katastrophe
    Kolontár - die Ursachen
  10. Nie wieder Seveso?
    Chemieunfälle drohen auch in Zukunft
Dieter Lohmann
Stand: 12.11.2010
 
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