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Autonome Unterwasserfahrzeuge nach dem Vorbild der Natur

Roboterfische

Fische "hören" Strömungen: Das Seitenlinienorgan kommt bei Landlebewesen nicht vor. Autonome Roboter könnten es nutzen – unter und über Wasser. Im Bild: Eine Strömungssimulation, wie Fische ihre Umgebung wahrnehmen. © Lehrstuhl für Theoretische Biophysik / TU München

Er ist clever, reagiert flexibel auf Veränderungen und passt sich schnell an neue Umgebungen an: Der Roboterfisch „Snookie“ besteht aus Plexiglas und Aluminium und gilt als Vertreter einer neuen Generation von autonomen Unterwasserfahrzeugen.

Sein Geheimnis ist ein künstlicher Sinn, den Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) dem Seitenlinienorgan der Fische nachempfunden haben. Damit kann Snookie Druck- und Strömungsänderungen im Wasser erkennen und sich selbst in völliger Dunkelheit sicher orientieren.

Das neue Unterwasserfahrzeug könnte in Zukunft etwa bei der Untersuchung von Schiffswracks oder bei Suchaktionen in der Tiefsee zum Einsatz kommen. Der Roboterfisch soll aber auch trübe Kanäle und Tanks überprüfen.

Inhalt:

  1. Roboter sind hart im Nehmen
    Neue Sinne und Wahrnehmungsorgane für eine neue Robotergeneration
  2. Fische "hören" Strömungen
    Phänomen Seitenlinienorgan
  3. Ein Roboterfisch aus Plexiglas und Aluminium
    Blinder Höhlenfisch als Vorbild
  4. Künstliche Sinne für künstliche „Fische“
    Wie Snookie Hindernisse und Bewegungen erkennt
  5. Forscher machen Roboter intelligenter
    Multimodale Sensorik als Zauberwort

Technische Universität München
Stand: 23.04.2010

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Roboterfische
Autonome Unterwasserfahrzeuge nach dem Vorbild der Natur

Roboter sind hart im Nehmen
Neue Sinne und Wahrnehmungsorgane für eine neue Robotergeneration

Fische "hören" Strömungen
Phänomen Seitenlinienorgan

Ein Roboterfisch aus Plexiglas und Aluminium
Blinder Höhlenfisch als Vorbild

Künstliche Sinne für künstliche „Fische“
Wie Snookie Hindernisse und Bewegungen erkennt

Forscher machen Roboter intelligenter
Multimodale Sensorik als Zauberwort

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