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Narzisstische Selbstoptimierung oder gesunde Hilfe?

Self-Tracking

Self-Tracking per Sensorarmband oder Handy liegen im Trend © Dolgachov/ thinkstock

Ob Fitness-App, Tracker-Armband oder Schrittzähler – das Self-Tracking scheint das moderne Leben in einen einzigen Datenstrom zu verwandeln. Doch welche Folgen haben diese technischen Gadgets zur Selbstoptimierung? Wie werden sie genutzt und wozu? Forscher der Goethe-Universität Frankfurt haben dies am Beispiel von Sportlern genauer untersucht.

Gerade Freizeitsportler, aber auch Sportstudenten, gelten als Vorreiter der Selbstoptimierung. Denn für sie ist es schon lange normal, ihren Körper und ihre Leistungen zu überwachen. Die Self-Tracker machen dies nun noch vollständiger und einfacher. Treiben Sportler diesen Trend deshalb auf die Spitze? Schon die ersten Studien der Frankfurter Forscher zeigen, dass hier Zweifel angebracht sind. Der Umgang mit den Fitness-Gadgets ist offensichtlich komplexer und differenzierter, als manche Kritiker es wahrhaben wollen.

Inhalt:

  1. Umstrittene Nabelschau
    Self-Tracking: Fluch oder Segen?
  2. Mogeln gehört dazu
    Wozu nutzen Menschen Self-Tracker?
  3. Der virtuelle Wettkampfgegner
    Wandel des Breitensports durch Self-Tracking
  4. Sozialer Faktor und Karrierrehilfe
    Self-Tracking bei Sport-Studierenden
  5. Pragmatisch statt verdinglicht
    Self-Tracking muss differenzierter gesehen werden

Stefanie Duttweiler und Robert Gugutzer / Forschung Frankfurt
Stand: 14.08.2015

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Self-Tracking
Narzisstische Selbstoptimierung oder gesunde Hilfe?

Umstrittene Nabelschau
Self-Tracking: Fluch oder Segen?

Mogeln gehört dazu
Wozu nutzen Menschen Self-Tracker?

Der virtuelle Wettkampfgegner
Wandel des Breitensports durch Self-Tracking

Sozialer Faktor und Karrierrehilfe
Self-Tracking bei Sport-Studierenden

Pragmatisch statt verdinglicht
Self-Tracking muss differenzierter gesehen werden

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