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Mittwoch, 28.09.2016
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Neuer Supercomputer für die Wettervorhersage

Deutscher Wetterdienst erhält 45fache Rechnerleistung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) wird bis zum Jahr 2010 die Leistung seines Rechenzentrums in Offenbach um das 45fache steigern. Dann wird dort ein Supercomputer für die Wettervorhersage stehen, der über eine Spitzenleistung von insgesamt zweimal 39 TeraFlop pro Sekunde verfügt. Das entspricht 78 Billionen Rechenschritten in der Sekunde oder einer Kapazität von mehr als 50.000 handelsüblichen PC.
Wolkenbruch

Wolkenbruch

„Der geplante neue Großrechner ist die Voraussetzung für den künftigen Einsatz noch genauerer Wettervorhersagemodelle. Er ermöglicht dem Deutschen Wetterdienst außerdem, mit seinen Modellen Dutzende von hoch aufgelösten regionalen Wettervorhersagen parallel, also gleichzeitig, zu berechnen.“, erklärte Professor Geerd-Rüdiger Hoffmann aus dem Vorstand des DWD und verantwortlich für die technische Infrastruktur des nationalen Wetterdienstes.

Und weiter: „Durch diese Ensemble-Technik können wir die wahrscheinlichste Wetterentwicklung noch genauer beschreiben und damit die Wetter- und Unwettervorhersagen für Deutschland weiter verbessern“. Den Zuschlag für die Lieferung des neuen Hochleistungsrechners erhielt Mitte Oktober 2007 die NEC Corporation. Der neue Supercomputer wird vom DWD und dem Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr gemeinsam betrieben.

Bundesrepublik Deutschland investiert 39 Millionen Euro


Die erste Ausbaustufe soll im Sommer 2008 in der neuen Zentrale des DWD in Offenbach installiert werden und die Leistung des bisherigen Rechners um das 15fache übertreffen. Bis zum Jahr 2010 wird die Leistung des Supercomputers dann noch einmal verdreifacht.


Durch den Einsatz der SX-Vektor-Architektur bei diesem NEC-Rechner kann dessen Rechenleistung laut DWD etwa dreimal effizienter genutzt werden als bei RISC(Reduced Instruction Set Computing)-basierten Hochleistungsrechnern.

Die Bundesrepublik Deutschland investiert in das neue Rechenzentrum zur Wettervorhersage insgesamt knapp 39 Millionen Euro. Hoffmann: „Mit dieser Investition leistet der Steuerzahler einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge in Deutschland.“
(DWD, 29.10.2007 - DLO)
 
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