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Samstag, 03.12.2016
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Titanic: Untergang eines Mythos

Spurensuche hundert Jahre nach der Katastrophe

Die Titanic bei ihrer Jungfernfahrt 1912 (rechts) und ihr Wrack heute

Die Titanic bei ihrer Jungfernfahrt 1912 (rechts) und ihr Wrack heute

Vor hundert Jahren, am 14. April 1912, versank ein Mythos in den Fluten des Nordatlantiks: Die RMS Titanic, gefeiert als das modernste und größte Passagierschiff ihrer Zeit. Der zuvor als unsinkbar geltende Luxusdampfer kollidierte mit einem Eisberg und nahm rund 1.500 Menschen mit in sein eisiges Grab. Wie es zu dieser Katastrophe kam und ob sie hätte verhindert werden können, darüber streiten Historiker, Ingenieure und Hobbyforscher seit Jahrzehnten. Aber erst in den letzten Jahren haben Untersuchungen des Wracks und seiner Bestandteile dazu neue Erkenntnisse gebracht.

Sie zeigen unter anderem, was der Eisberg tatsächlich mit dem Rumpf des Riesendampfers anrichtete und welche Berichte der Überlebenden dem tatsächlichen Geschehen am nächsten kamen. Sie belegen aber auch, dass eine ganze Kaskade von Ereignissen und ungünstigen Voraussetzungen zum Ende der Titanic geführt haben: Neben menschlichem Versagen hatten sich auch Technik, Klima und sogar die Astronomie gegen den Luxusdampfer verschworen…
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Inhalt:

  1. Das Schiff
    Ein Ozeanriese auf Jungfernfahrt
  2. Die Warnungen
    Auf dem Weg in die vermeidbare Katastrophe
  3. Die Kollision
    Eiskoloss gegen Ozeanriese
  4. Wasser im Bauch
    Die ersten Minuten nach der Kollision
  5. Das Ende
    Die letzten Minuten der Titanic
  6. Spurensuche
    Wie konnte das passieren?
  7. Eingebauter Schwachpunkt
    Sparen am falschen Ort: die Eisennieten
  8. Höhere Mächte
    Sonne, Mond und Klima standen gegen die Titanic
  9. Lehren aus der Katastrophe
    Wäre eine Tragödie wie bei der Titanic heute noch möglich?
Nadja Podbregar
Als eDossier publiziert am: 09.08.2016
 
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