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Montag, 05.12.2016
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Der DNS-Scanner

Gencheck mit Terahertz-Strahlung

Biochip mit DNS-Sonden im goldenen Strahlungsverstärkungsring

Biochip mit DNS-Sonden im goldenen Strahlungsverstärkungsring

Wenige Sekunden und ein Tropfen Blut reichen aus, und schon können wir in unseren Genen lesen: Sie verraten uns, ob unser Körper von Viren oder Bakterien befallen ist oder ob Krebsgene oder Gendefekte drohen. Reine Utopie? Nicht ganz. In Siegen hat diese Zukunftsvision bereits begonnen.

Geht es nach Professor Haring Bolívar vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Quantenelektronik (HQE) der Universität Siegen, könnte die Vision einer solchen schnellen Genanalyse schon bald Wirklichkeit in deutschen Arztpraxen werden. Unter internationaler Beteiligung arbeitet der Elektrotechniker derzeit an der Entwicklung eines DNS-Scanners.

Rein technisch wäre damit vieles möglich: Die Identifikation von Krankheitserregern im Körper, aber auch die Früherkennung von Erbkrankheiten oder einem erhöhten Krebsrisiko. Ob und wie solche Analysemöglichkeiten dann tatsächlich eingesetzt werden – und ob dies auch ethisch und medizinisch so sinnvoll ist, wird allerdings noch diskutiert werden müssen.

Inhalt:

  1. Viren, Krebsgene und Gendefekte
    Wozu ist ein DNS-Scanner gut?
  2. Das Geheimnis der Terahertzstrahlung
    Das Funktionsprinzip des DNS-Scanners
  3. Wenn Unsichtbares sichtbar wird
    Das Anwendungspotential der THz-Strahlung
  4. Erotik der Gene
    In der Paarbildung liegt der Analyse-Trick
  5. Ein Chip, ein Sensor, ein THz-Strahler
    Der Aufbau des DNS-Scanners
Uni Siegen / Hellermann, Haring Bolívar
Stand: 04.01.2008
 
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