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Donnerstag, 30.06.2016
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Aralsee

Chronik einer anthropogen verursachten Katastrophe

Sandwüste statt Aralsee

Die Bilder von trockenliegenden Schiffen inmitten riesiger Wüsten gingen Anfang der 1990er Jahre um die ganze Welt. Sie machten aufmerksam auf eine der größten anthropogen verursachten Katastrophen der Erdgeschichte - der Aralsee trocknet aus.

1960 noch das viertgrößte Binnenmeer der Erde, ist der Aralsee in den letzten knapp 40 Jahren auf 40 Prozent seiner ehemaligen Fläche und 20 Prozent seines ehemaligen Volumens geschrumpft. Damit aber nicht genug. Der Salzgehalt des Restsees hat sich verdreifacht und die ehemals blühende Fischereiwirtschaft ist durch die Austrocknung und Versalzung fast vollständig zum Erliegen gekommen. Übermäßige Pestizideinsätze in der Landwirtschaft haben Grund- und Trinkwasser verseucht und gefährden die Gesundheit der Bevölkerung.

Das Gebiet rund um den Aralsee wird deshalb von der UNO als das "größte ökologische Katastrophengebiet neben Tschernobyl" bezeichnet...
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Dieter Lohmann
Stand 21.01.1999