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Sonntag, 04.12.2016
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Geo-Engineering

Klima-Manipulation im Großlabor Erde

Hauchdünn ist die Erdatmosphäre – und stark gefährdet.

Hauchdünn ist die Erdatmosphäre – und stark gefährdet.

Was tun, wenn der Klimaschutz auch in den nächsten Jahren nicht in Gang kommt? Wenn die Temperaturen weiter steigen und schwerwiegende Folgen des Klimawandels drohen? Einige Politiker, aber auch Wissenschaftler, scheinen hier inzwischen auf einen „Plan B“ zu setzen: „Geo-Engineering“ lautet das Schlagwort.

Gemeint sind damit großtechnische Klimamanipulationen, die das Klima zu unseren Gunsten verändern sollen. Doch ob Eisendüngung der Meere oder künstliche Wolken und Aerosole – die Risiken solcher Großversuche im Labor Erde sind unabwägbar. Und völkerrechtliche Grundlagen für Einsatz und mögliche Folgen fehlen ebenfalls.

Wie sich Climate Engineering mit internalen Normen und Gesetzen vereinbaren lässt, untersuchen daher Forscher wie David Reichwein vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.

Inhalt:

  1. Ein alter Traum mit neuen Mitteln
    Was ist Geo-Engineering?
  2. Kühlung durch künstliche Wolken
    Emission von Schwefelaerosolen als „Sonnenschirm“
  3. Die ganze Erde als Labor
    Großversuch mit unkalkulierbaren Risiken
  4. Verhaltenskodex für die Forschung gesucht
    Interdisziplinäres Team untersucht übergreifende Auswirkungen
  5. Lücken im internationalen Recht
    Geo-Engineering im Völkerrecht nicht vorgesehen
  6. Wer haftet für die Folgen?
    Risiken, Konventionen und offene Fragen
  7. Zwischen Recht und Moral
    Der weite Weg zum Konsens
 
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