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Montag, 28.07.2014
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„Der kleine Unterschied“ im menschlichen Gehirn

Wie Östrogen und Co. die kognitiven Leistungen beeinflussen

Gehirne von Mann und Frau arbeiten unterschiedlich

Gehirne von Mann und Frau arbeiten unterschiedlich

Können Männer wirklich nicht zuhören, und sind Frauen tatsächlich unfähig einzuparken? Vorurteile dieser Art sind weit verbreitet und in den meisten Fällen falsch. Doch manchmal findet sich darin ein wahrer Kern.

So sind Frauen tatsächlich bei verbalen Fähigkeiten überlegen, bei denen es auf das schnelle Nennen von Zielwörtern ankommt. Männern dagegen fallen manche Aufgaben leichter, die besonders das räumliche Vorstellungsvermögen fordern.

Wissenschaftler suchen seit einiger Zeit nach Gründen für diese unterschiedliche kognitive Leistungsfähigkeit. Sie sind dabei auf funktionelle Unterschiede zwischen den Hirnhälften und zwischen den Gehirnen beider Geschlechter gestoßen, für die wenigstens zum Teil Hormone verantwortlich sind...

Inhalt:

  1. Mehr als ein Dutzend Unterschiede...
    Gehirne von Mann und Frau sind nicht völlig gleich
  2. Sind die Hormone schuld?
    Botenstoffe sorgen für geschlechtsspezifische Hirnmechanismen
  3. Auf den Zeitpunkt kommt es an
    Sexualhormone beeinflussen Hirnfunktionen
  4. Was von links kommt: schnell erkannt
    Menstruation verändert Gehirnasymmetrien
  5. „Brücke“ zwischen den Hirnhälften
    Das Corpus callosum
  6. Sexualhormone dämpfen Nervenaktivität
    „Kleiner Unterschied“ im Gehirn hormonabhängig
Professor Onur Güntürkün, Dr. Markus Hausmann, Dr. Martin Tegenthoff / Wissenschaftsmagazin NEUROrubin / Ruhr-Universität Bochum
Stand 20.01.2006