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Der Baum-Code

Dendrochronologie

© F. Balck

Sie berichten von jahrelangen Dürren, tragen Spuren des letzten Schneesturms oder zeigen Male von verheerenden Feuern – Die Jahrringe im Holz erzählen jedoch nicht nur spannende Geschichten aus dem Leben eines Baumes, sondern verraten auch einiges über das Klima und die Umweltbedingungen der Vergangenheit.

Bäume reagieren auf Wärme, Kälte oder Trockenheit mit feinsten Nuancen im Wachstum. Kein Jahresring gleicht deshalb dem anderen, und jeder Baum entwickelt so ein eigenes Ringmuster, das seinen individuellen Standort widerspiegelt und einem genetischen Fingerabdruck nahe kommt.

Mittlerweile haben Wissenschaftler gelernt, den komplizierten Code der Bäume zu knacken. Anhand der Baumtagebücher können sie regionale Umweltbedingungen eines längeren Zeitraums, aber auch punktuelle, lokale Ereignisse präzise rekonstruieren.

Doch die Dendrochronologie liefert nicht nur eine Fülle an Informationen über Klima und Wetter der Vergangenheit, mithilfe der Baumringe ist es auch möglich, das Alter von nahezu jedem Stück Holz zu ermitteln. Bei noch lebendem Holz werden dazu einfach die Jahresringe rückwärts abgezählt.

Eine Herausforderung sind dagegen archäologische und paläontologische Funde aus totem Holz, das lange vor unserer Zeit gefällt wurde oder abgestorben ist. Aber die Dendrochronologen haben mittlerweile sogar einen Weg gefunden, selbst Holzkohle, Schnitzereien oder antiken Musikinstrumenten das Alter zu entlocken…

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Inhalt:

  1. Überblick
    Das Wichtigste in Kürze
  2. Eine Sackgasse wird zur Pole-Position
    Die Entdeckung der Baumringe als Klimaarchiv
  3. Die Anasazi und ein Missing Link
    Dendrochronologie - Die Geburt, Teil I
  4. HH-39 – Der „Stein von Rosetta“ Nordamerikas
    Dendrochronologie - Die Geburt, Teil II
  5. Crossdating, ein unendliches Puzzle
    Das Grundprinzip der Dendrochronologie
  6. Ringzauber
    Wie Bäume wachsen
  7. Von Hochwässern, Lawinen und Buschfeuern
    Baumringe als Datenspeicher
  8. Der älteste Kalender der Welt
    Der Hohenheimer Jahrringkalender
  9. Der Methusalem unter den Bäumen
    Die kalifornische Borstenkiefer
  10. … Kontrolle ist besser
    Baumringe als Eichmaß für die C14-Datierung
  11. Wiederauferstehung eines Ur-Waldes
    Der späteiszeitliche Paläowald Reichwalde
  12. „Ein breiter Ring kann heißen ‚warm’, ‚kalt’ oder ‚kalt und Regen’“
    Interview mit Ilse Boeren, Teil I
  13. „Den Wäldern in Sibirien ähnlich“
    Interview mit Ilse Boeren, Teil II

Edda Schlager
Stand: 05.11.2004

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Dendrochronologie
Der Baum-Code

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Eine Sackgasse wird zur Pole-Position
Die Entdeckung der Baumringe als Klimaarchiv

Die Anasazi und ein Missing Link
Dendrochronologie - Die Geburt, Teil I

HH-39 – Der „Stein von Rosetta“ Nordamerikas
Dendrochronologie - Die Geburt, Teil II

Crossdating, ein unendliches Puzzle
Das Grundprinzip der Dendrochronologie

Ringzauber
Wie Bäume wachsen

Von Hochwässern, Lawinen und Buschfeuern
Baumringe als Datenspeicher

Der älteste Kalender der Welt
Der Hohenheimer Jahrringkalender

Der Methusalem unter den Bäumen
Die kalifornische Borstenkiefer

… Kontrolle ist besser
Baumringe als Eichmaß für die C14-Datierung

Wiederauferstehung eines Ur-Waldes
Der späteiszeitliche Paläowald Reichwalde

„Ein breiter Ring kann heißen ‚warm’, ‚kalt’ oder ‚kalt und Regen’“
Interview mit Ilse Boeren, Teil I

„Den Wäldern in Sibirien ähnlich“
Interview mit Ilse Boeren, Teil II

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