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Sonntag, 22.04.2018
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Die "Uhren" der Landschaft

Kosmogene Isotope als Zeugen für Erosion und Oberflächenalter

Wie alt sind die Berge? Und wie schnell wirkt die Erosion in einer Landschaft? Diese Fragen können Isotope beantworten helfen, die durch kosmische Strahlung entstanden sind.

Wie alt sind die Berge? Und wie schnell wirkt die Erosion in einer Landschaft? Diese Fragen können Isotope beantworten helfen, die durch kosmische Strahlung entstanden sind.

Wie schnell wächst ein Gebirge? Und wie schnell trägt die Erosion es wieder ab? Um dies zu beantworten, nutzen Geologen zunehmend einen Helfer aus dem Weltall: die kosmische Strahlung. Denn sie erzeugt Isotope im Gestein, die wie winzige Uhren Alter und Veränderungen der Landschaft verraten.

Isotope wie Beryllium-10, Neon-21 oder Helium-3 können dabei helfen, die Geschichte von Gebirgen zu rekonstruieren, zu ermitteln, wann ein Vulkan zum letzten Mal ausgebrochen ist oder aber, wie viel Sediment vom Gebirge ins Meer gespült werden. Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam erklären, wie kosmogene Nuklide entstehen und genutzt werden können.

Inhalt:

  1. Kosmische Strahlung als Helfer
    Wie kosmogene Isotope entstehen
  2. Die Nuklid-Uhr
    Wie funktioniert die Datierung?
  3. Hochebenen und schlafende Vulkane
    Altersbestimmung von Oberflächenformationen
  4. Hotspots der Erosion
    Erosionsraten von Gebirgen auf globaler Skala
  5. Anden, Sediment und Amazonas
    Was Isotopenmessungen über den Sedimenttransport verraten
  6. Spiegel auch unseres Einflusses
    Isotope verraten menschengemachte Veränderungen
Hella Wittmann, Samuel Niedermann, Dirk Scherler/ CC-by-sa 4.0; Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ/ System Erde
Stand: 15.12.2017
 
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