Apollo-Astronauten und die Tücken der Mond-Schwerkraft Torkeln und Fallen auf dem Mond - scinexx | Das Wissensmagazin
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Torkeln und Fallen auf dem Mond

Apollo-Astronauten und die Tücken der Mond-Schwerkraft

Apollo-Astronauten beim Fallen und Torkeln auf dem Mond.©Pro 7/ NASA

Von wegen heldenhaft: Als die ersten Astronauten vor 50 Jahren den Mond betraten, waren sie mit einem völlig ungewohnten Phänomen konfrontiert: der geringen Mondschwerkraft. Als Folge hatten nicht wenige von ihnen so ihre Probleme, selbst alltägliche Bewegungen und Prozeduren zu absolvieren. Dieses Video zeigt einige der kuriosen „Fälle“ der Apollo-Astronauten.

Als US-Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 den Mond betrat, schrieb er Geschichte. Denn zum ersten Mal hatte ein Mensch einen anderen Himmelskörper betreten. Und was das bedeuten kann, erfuhren Armstrong und seinen Apollo-Kollegen ziemlich schnell: Weil die Schwerkraft des Mondes nur ein Sechstel der Erdschwerkraft beträgt, wiegt auch ein Mensch nur noch einen Bruchteil seines eigentlichen Körpergewichts.

Die geringe Gravitation ist zwar ganz praktisch, wenn man auf dem Mond weite Sprünge machen möchte – aber die Bewegung unter diesen Bedingungen will geübt sein. Insofern ist es kein Wunder, dass einige der Apollo-Astronauten zunächst eher unbeholfen durch die Gegend torkelten als elegant über die Mondoberfläche zu hüpfen.

Gerade noch mal gegangen

Einer der Fälle, die tragisch hätten enden könnte, erlebte der Apollo-16-Astronaut Charles Duke. Er war im April 1972 auf dem Mond unterwegs und versuchte, ganz im Geist der damals in München stattfindenden Olympischen Spiele, auch auf dem Mond ein paar sportliche Rekorde aufzustellen. Deshalb versuchte er, so hoch wie möglich zu springen – und verlor dabei das Gleichgewicht.

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Duke fiel nach hinten und hätte dabei beinahe seinen Rucksack mit dem Lebenserhaltungssystem unter sich begraben. Dieser war nicht sonderlich stabil und hätte selbst in der geringen Mondschwerkraft diesem Fall vermutlich nicht standgehalten. Doch Duke hatte Glück im Unglück: Es gelang ihm, sich noch im Sturz zur Seite zu drehen, so dass er auf Arm und Schulter statt auf seinem Rucksack landete.

Quelle: NASA

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