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Megaprojekt Rückbau

Vom Atomkraftwerk zur "grünen Wiese"

Atomkraftwerk
Wie entsorgt man ein Atomkraftwerk? © Michael Utech/ iStock

2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Doch mit dem Abschalten ist es nicht getan – die ausrangierten Meiler müssen abgewickelt und entsorgt werden. Dieser Rückbau ist zeitaufwendig, teuer und auch technisch eine enorme Herausforderung. Wie aber zerlegt man ein Atomkraftwerk? Und welche Gefahren gibt es dabei?

Wenn im Jahr 2022 alle deutschen Aromreaktoren abgeschaltet sind, bleibt ein strahlendes Erbe zurück. Neben hunderttausenden Kubikmetern an schwach- und mittelradioaktivem Atommüll fallen dann 27.000 Kubikmeter an hochradioaktiven Abfällen an. Doch bevor diese entsorgt werden können, muss man sie erst einmal aus dem Kraftwerk entfernen – und das ist alles andere als einfach. Denn der Rückbau eines Atomkraftwerks ist eine komplexe Abfolge unzähliger Einzelschritte – und jeder von ihnen birgt Gefahren in sich.

Inhalt:

  1. Abschalten – und dann?
    Die Nachbetriebsphase eines Kernkraftwerks
  2. Messen, messen, messen
    Das Problem der Aktivierung
  3. Einschluss oder Rückbau?
    Die Frage des Timings
  4. Der große Abwasch
    Dekontamination und Entsorgung der schwach verstrahlten Teile
  5. Tödliches Herz
    Der Rückbau der Reaktorkerne
  6. Wie geht es weiter?
    Der Stand der Dinge
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Inhalt des Dossiers

Megaprojekt Rückbau
Vom Atomkraftwerk zur "grünen Wiese"

Abschalten – und dann?
Die Nachbetriebsphase eines Kernkraftwerks

Messen, messen, messen
Das Problem der Aktivierung

Einschluss oder Rückbau?
Die Frage des Timings

Der große Abwasch
Dekontamination und Entsorgung der schwach verstrahlten Teile

Tödliches Herz
Der Rückbau der Reaktorkerne

Wie geht es weiter?
Der Stand der Dinge

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