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Asiatische Muntjaks breiten sich in Europa aus

Kleiner Hirsch, großes Problem

Niedlich, aber inzwischen eine Plage: Eingeschleppte Zwergmuntjaks breiten sich in Europa aus © Sasastro/ CC-by-sa 2.0

Von fünf auf über 50.000: Wer an invasive Arten denkt, dem fallen Hirsche wohl nicht als Erstes ein. Doch der Chinesische Muntjak belehrt uns eines Besseren: Er hat sich in Großbritannien bereits rasant ausgebreitet und ist dort zur echten Plage geworden. Das droht sich nun in Kontinentaleuropa zu wiederholen.

Er ist klein, hat aber Appetit auf alles Mögliche. Taucht er aus seiner Deckung auf, stiftet er Verwirrung oder löst Unfälle aus: der Chinesische Muntjak, eine Zwerghirschart, die sich nicht nur im Reich der Mitte wohlfühlt. Als der Muntjak vor über hundert Jahren in England ausgesetzt wurde, war er ein Exot. Inzwischen gilt er dort als Plage. Und mittlerweile hat er in Kontinentaleuropa seinen ersten Brückenkopf erobert, von dem aus der Durchmarsch weitergeht.

Inhalt:

  1. Rasanter Siegeszug
    Wie sich die Muntjaks über Großbritannien ausgebreitet haben
  2. Ein paar Pioniere genügen
    Der "Flaschenhals" ist nicht immer ein Problem
  3. Vermehrung mit Folgen
    Muntjaks als Schädlinge?
  4. Außenseiter-Vorteile
    Wenig Nischen-Konkurrenz und wenig Feinde
  5. Muntjaks auch bei uns?
    Die Zwerghirsche breiten sich auch auf dem Kontinent aus

Kai Althoetmar
Stand: 08.07.2016

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Kleiner Hirsch, großes Problem
Asiatische Muntjaks breiten sich in Europa aus

Rasanter Siegeszug
Wie sich die Muntjaks über Großbritannien ausgebreitet haben

Ein paar Pioniere genügen
Der "Flaschenhals" ist nicht immer ein Problem

Vermehrung mit Folgen
Muntjaks als Schädlinge?

Außenseiter-Vorteile
Wenig Nischen-Konkurrenz und wenig Feinde

Muntjaks auch bei uns?
Die Zwerghirsche breiten sich auch auf dem Kontinent aus

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