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Montag, 25.09.2017
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Wer ist Schiller?

Forscher wollen Rätsel um Schädel des Dichters lösen

Wer ist Schiller? Diese Frage wollen jetzt Wissenschafter der Universität Freiburg im Breisgau klären. Und zwar nicht anhand von Texten, sondern sie untersuchen dazu zwei Schädel, die dem Dichter Friedrich Schiller zugeschrieben werden.
Friedrich Schiller

Friedrich Schiller

Um zu prüfen, welcher der beiden Schädel tatsächlich der echte ist, nutzen die Wissenschaftler um Professorin Dr. Ursula Wittwer-Backofen vom Institut für Humangenetik und Anthropologie sowie Dr. Marc Metzger von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, neben der reinen DNA-Diganostik eine Vielzahl methodischer Zugänge.

Dazu werden unter anderem die Totenmasken und Porträts auf ihre Stimmigkeit mit den Schädeln untersucht sowie plastische und virtuelle Gesichtsrekonstruktionen vorgenommen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in wenigen Wochen erwartet.

DNA-Proben entnommen


Im Besitz der Klassik-Stiftung Weimar befinden sich zwei Schädel, der so genannte Fürstengruft-Schädel und der Froriep-Schädel. Über der Frage, welcher dieser Köpfe Schiller zuzuordnen ist, streiten sich die Gelehrten seit etwa 150 Jahren. Aus diesem Grunde öffneten die Freiburger Anthropologen in Zusammenarbeit mit Berliner Kollegen in der vergangenen Woche das historische Schillergrab auf dem Alten Friedhof in Bonn.


Den sterblichen Überresten der Ehefrau Schillers, Charlotte von Schiller, und seines zweitältesten Sohnes, Ernst Friedrich Wilhelm Schiller, wurden DNA-Proben entnommen. Ein Vergleich mit der DNA seines Sohnes soll das Rätsel um die vorhandenen Schädel lösen.

Der Friedrich-Schiller-Code


Der Mitteldeutschen Rundfunk, Landesfunkhaus Thüringen, hat das Projekt "Der Friedrich-Schiller-Code" in enger Kooperation mit der Klassik-Stiftung Weimar initiiert, koordiniert und in allen Schritten mit Dreharbeiten begleitet. Die Ergebnisse des Projekts werden erstmalig in einer zweiteiligen Dokumentation im November 2007 im Fernsehen ausgestrahlt.
(idw - Universität Freiburg im Breisgau, 31.07.2007 - DLO)
 
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