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Samstag, 22.07.2017
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Lichterglanz wird teuer

Weihnachts-Beleuchtung wird in diesem Jahr rund 130 Millionen Euro kosten

Weihnachtszeit ist auch Lichterzeit. Aber die zahllosen Birnchen und Elektrokerzen sind echte Stromschlucker: Eine Studie hat ergeben, dass der Stromverbrauch für Weihnachtsbeleuchtung in den letzten Jahren um mehr als 20 Prozent gestiegen ist. In diesem Jahr könnte der Spaß die Haushalte rund 130 Millionen Euro kosten, schätzen Experten. Eine Möglichkeit, zu sparen, sind unter anderm LED-Lichterketten.
Beim Anblick der zahlreichen festlich illuminierten Häuser, Balkone und Vorgärten in der Advents- und Weihnachtszeit bekommen nicht nur Kinder leuchtende Augen. Insbesondere die Stromversorger freuen sich alle Jahre wieder über die schöne Bescherung, denn die Weihnachtsbeleuchtung ist ein echter Stromschlucker. Lag der Stromverbrauch für Lichterketten und Co. nach Berechnungen des Instituts für Energiedienstleistungen im Jahr 2005 noch bei 409 Millionen Kilowattstunden, so kletterte der private Bedarf in Deutschland bis 2011 auf rund 500 Millionen Kilowattstunden.

„Angesichts des aktuellen Strompreises von 26 Cent pro Kilowattstunde dürfte der Lichterglanz zur Weihnachtszeit für viele Verbraucher sicherlich kein allzu billiges Vergnügen sein“, erklärt Daniel Dodt vom unabhängigen Verbraucherportal TopTarif.de. „Bei einem ähnlichen Stromverbrauch wie in der vergangenen Advents- und Weihnachtszeit werden private Haushalte diesmal rund 130 Millionen Euro für die festliche Beleuchtung zahlen müssen.“ Zum Vergleich: Vor sieben Jahren, als der Bedarf noch geringer war und der bundesweite Strompreis bei rund 18,7 Cent lag, „verleuchteten“ die Verbraucher lediglich 76,5 Millionen Euro.

LEDs helfen sparen


„Beim Thema Weihnachtsbeleuchtung gibt es vor allem für Privathaushalte zahlreiche Möglichkeiten, den zusätzlichen Stromverbrauch in Grenzen zu halten“, macht Dodt deutlich. „Wer angesichts immer neuer Rekordpreise nicht allein auf Kerzenschein als Antwort setzen will, für den bietet zum Beispiel die moderne LED-Technik eine stromsparende und langlebige Alternative.“ So lässt sich der Energieverbrauch mit LED-Lichterketten und -Lämpchen gegenüber herkömmlichen Beleuchtungselementen um bis zu 90 Prozent reduzieren.


Nicht selten kommt ein normaler Lichtschlauch mit einer Länge von zehn Metern auf eine Leistung von 100 bis 150 Watt. Für den Zeitraum vom 1. Advent bis zum 6. Januar ergibt sich bei einer Nutzungsdauer von zwölf Stunden am Tag ein Gesamtverbrauch von 43 bis 65 Kilowattstunden. Umgerechnet werden hierfür Stromkosten von 11,20 bis 16,85 Euro fällig – ein stolzer Preis für den Betrieb eines einzelnen Leuchtelements. Bei modernen LED-Lichtschläuchen hingegen liegt der Bedarf häufig bei unter 20 Watt oder weniger als 2,25 Euro während der gesamten Advents- und Weihnachtszeit. Zudem sind LEDs mit einer Brenndauer von 15.000 bis 20.000 Stunden erheblich langlebiger, wodurch der etwas höhere Anschaffungspreis relativ schnell wieder ausgeglichen werden kann.

Seit Jahren erfreuen sich auch die Herrnhuter Sterne zunehmender Beliebtheit, die neben Kirchen und öffentlichen Plätzen auch immer mehr Wohnungen erleuchten. Günstiger Sternenglanz ist in diesem Fall mit Energiesparlampen möglich. Wer beispielsweise statt einer 40-Watt-Glühbirne eine energiesparende Leuchte mit sechs Watt verwendet, kann seine Stromrechnung um weitere vier Euro senken.
(Toptarif, 07.12.2012 - NPO)
 
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