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Dem Wesen von Lautbildern auf der Spur

Wie wir mit Sprache malen

Das Lautbild "Bumm" vermittelt schon am Klang, was gemeint ist. © SXC

Klatschen, murmeln, ticken – diese Wörter haben eines gemeinsam: Sie sind lautmalerisch. Ihr Klang gibt bereits einen Eindruck darüber, was den Inhalt des Worts ausmacht. Solche Lautbilder sind wichtiger Teil unserer Sprache und Kommunikation – und sie sind vielschichtiger und präziser als gedacht.

Wörter entstehen nicht als Tintenkleckse auf Papier sondern in zwischenmenschlicher Interaktion. Wenn wir sprechen, malen wir mit unserer Sprache. Diese Lautmalerei, manchmal als kindlich abgetan, ist in Wahrheit ein bedeutendes Ausdrucksmittel, über das alle verfügen. Wie präzise diese Lautbilder Kommunikation über sensorisches Wissen ermöglichen, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik um Mark Dingemanse detailliert untersucht. Beim Studium von Ideophonen, anschaulich-sinnlichen Wörtern, die überall auf der Welt gebraucht werden, zeigt sich,

wie fundamental interaktiv und vielschichtig das Wesen der Sprache ist.

Inhalt:

  1. Der Klang der Wörter
    Sprache informiert und stellt dar
  2. Malen beim Sprechen
    Was sind Ideophone?
  3. Wie male ich mit Worten?
    Die typischen Merkmale von Lautbildern
  4. Mehr als nur stilistische Schnörkel
    Wie werden Lautbilder eingesetzt?

MPG Jahrbuch / Mark Dingemanse / Max-Planck-Institut für Psycholinguistik
Stand: 28.06.2013

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Wie wir mit Sprache malen
Dem Wesen von Lautbildern auf der Spur

Der Klang der Wörter
Sprache informiert und stellt dar

Malen beim Sprechen
Was sind Ideophone?

Wie male ich mit Worten?
Die typischen Merkmale von Lautbildern

Mehr als nur stilistische Schnörkel
Wie werden Lautbilder eingesetzt?

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