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Wie eine lebende Haut

Neue Korrosionsschutzschichten sollen Defekte selbstständig heilen

Die Raster-Kelvinsonde misst elektrochemische Potenziale an verborgenen Grenzflächen. © Rubin

Erst bildet sich ein Schorf, dann wächst die neue Haut darunter nach – das Prinzip eines biologischen Heilungsprozesses könnte Vorbild für selbstheilende Korrosionsschutzschichten werden.

Zum Beispiel: Korrodiert eine defekte Zinkbeschichtung, dann bildet sie – vergleichbar einem Schorf – eine dünne Schicht aus. Während sie das darunter liegende metallische Werkstück schützt, kann die „neue Haut“ darüber wachsen und die Schutzschicht wieder verschließen.

Diesen Selbstheilungseffekt wollen Materialwissenschaftler nun gezielt durch Wirkstoffe aktivieren, die sie über Kapseln oder Partikel in die Beschichtungen bringen.

Inhalt:

  1. Korrosion als Milliardengrab
    Forscher wollen Schutz von Werkstoffen optimieren
  2. Auf der Suche nach intelligenten Beschichtungssystemen
    Wirkstoffe dürfen nur bei Bedarf freigesetzt werden
  3. Kapseln statt Partikel
    Neue Konzepte für besseren Korrosionsschutz
  4. Korrosionsschutz durch Selbstheilungsprozesse
    Von der Grundlagenforschung zur praktischen Anwendung

Dr. Barbara Kruse / RUBIN – das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum
Stand: 27.01.2012

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Inhalt des Dossiers

Wie eine lebende Haut
Neue Korrosionsschutzschichten sollen Defekte selbstständig heilen

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