• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Dienstag, 30.05.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Einstein erleben

Ausstellung „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ der Max-Planck-Gesellschaft eröffnet

Am 16. Mai 2005 hat in Berlin die Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft „Albert Einstein – Ingenieur des Universums“ ihre Tore geöffnet. Die Besucher können dort die Geschichte des Wissens in der Tradition Einsteins als eines der großen Abenteuer der Menschheitsentwicklung erleben. Die Ausstellung gehört zu den Höhepunkten des Einsteinjahres 2005 und läuft noch bis zum 30. September 2005.
Mythos Einstein

Mythos Einstein

Bis Ende September können die Besucher in der Ausstellung eine einmalige Präsentation von historischen Objekten aus allen Epochen der Wissenschaftsgeschichte, Einsteins Schriften zum Teil bisher unveröffentlicht, interaktiven Experimenten und Medienstationen erleben. Die Besucher erwartet eine Inszenierung, die über die reine Objektpräsentation hinausgeht.

Die Ausstellung bietet räumliche Szenarien und thematische Bühnen an. Einsteins Einsichten aus seinem „Wunderjahr 1905“ haben unser Verständnis von Raum, Zeit, Materie und Strahlung radikal verändert. Davon ausgehend veranschaulicht die Ausstellung sowohl den Wandel historischer Weltbilder als auch die Bedingungen von Wissenschaftsentwicklung. Gleichzeitig wird der verschlungene Lebensweg Albert Einsteins vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Umwälzung seiner Zeit beleuchtet.

Ebenso erfahren die Besucher, wie Einsteins Theorien die heutige Wissenschaft, Technik und Kultur beeinflusst haben. Dieser Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Kulturgeschichte ermöglicht den Besuchern, die Biographie Einsteins in einer Weise zu sehen, die über das traditionelle Bild des genialen Ausnahmewissenschaftlers hinausgeht. Entsprechend gliedert sich die Ausstellung in drei Stationen: Weltbild und Erkenntnis, Einstein – der Lebensweg, Einsteins Welt heute.


Expeditionen, Explainers, Experimente


Die Ausstellung bietet ein umfassendes Angebot für alle Besucher insbesondere für Kinder, Schüler, Lehrer und Familien. Als Ansprechpartner stehen so genannte Explainers auf den einzelnen Etagen zur Verfügung. Sie erklären Exponate und Stationen der Ausstellung. In den Expeditionen, einem attraktiven Angebot von Führungen kreuzen Besucher Leben Werk und Wirken Einsteins. Experimente stehen für Workshops, in denen man historische und kulturelle Hintergründe der Naturwissenschaften zu entdecken kann.

Das zentrale Anliegen, mit der Ausstellung zur Förderung einer öffentlichen Kultur der Wissenschaft beizutragen, spiegelt sich auch im gezielten Einsatz moderner, interaktiver Informationstechnik wider. Das multimediale Programm in der Ausstellung ermöglicht den Besuchern, sich auf vielfältige Weise interaktiv mit den Ausstellungsgegenständen zu befassen. Je nach Bedarf können sie vertiefende Informationen abfragen. Im Rahmen des Portals Living Einstein stehen darüber hinaus Objekte, Dokumente, Experimente, Simulationen weltweit auch über die Laufzeit der Ausstellung hinaus im World Wide Web zur Verfügung.

Eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe, Einstein Lectures, wird die Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit begleiten. Zur Ausstellung erscheint zudem in dreibändiges Begleitwerk, das Teil einer vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte herausgegebenen Reihe „Abenteuer Wissensgeschichte“ ist und ein umfassendes Kompendium der Einsteinforschung darstellt.

Die offizielle Ausstellungseröffnung im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums fand bereits am 12. Mai 2005 statt. Vor über 800 geladenen Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien sprachen unter anderem Bundesministerin Edelgard Bulmahn, die Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Justiz, Karin Schubert, und Professor Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.
(idw – MPG, 18.05.2005 - DLO)
 
Printer IconShare Icon