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Samstag, 23.09.2017
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Neues Element entdeckt

Element 112 wurde an deutschem Beschleuniger zuerst nachgewiesen

Der internationale Verband IUPAC (International Union of Pure and Applied Chemistry) hat nun offiziell anerkannt, dass ein neues chemisches Element entdeckt worden ist. Das Element 112 ist das bislang schwerste Element im Periodensystem. Noch trägt es keinen Namen.
Das erste Atom des Elements 112 hatten Forscher am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt bereits im Jahr 1996 am Beschleuniger des GSI Helmholtzzentrums erzeugt. Ein zweites Atom konnten sie im Jahr 2000 nachweisen. In nachfolgenden Experimenten im Beschleunigerlabor RIKEN in Japan konnten seitdem weitere Atome des Elements 112 nachgewiesen werden, welche die GSI-Entdeckung bestätigten.

Nun dürfen die Entdecker um Professor Sigurd Hofmann einen Namen für das neue Element vorschlagen. „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Entdeckerteams werden sich in den nächsten Wochen zusammensetzen und einen Namen für das neue Element vorschlagen", so Hofmann, der das Team leitet. An den Experimenten, die zur Entdeckung von Element 112 führten, waren 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Finnland, Russland und der Slowakei beteiligt.

Insgesamt gelang es Wissenschaftlern in Experimenten am Beschleuniger des GSI Helmholtzzentrums seit dem Jahr 1981, sechs chemische Elemente mit den Ordnungszahlen 107 bis 112 zu entdecken. Den bislang offiziell anerkannten Elementen 107 bis 111 hat die GSI bereits Namen gegeben: Bohrium für Element 107, Hassium für Element 108, Meitnerium für Element 109, Darmstadtium für Element 110 und Roentgenium für Element 111.
(GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, 12.06.2009 - NPO)
 
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