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Freitag, 20.07.2018
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Berg, Meer und Polarlicht

Der isländische Klifatindur bei Nacht

Dieses Bergmassiv gehört zu den am meisten fotografierten Bergen Islands - kein Wunder. Die steilen, spitzen Gipfel und Grate des Klifatindur-Massivs liegen direkt am Meer und bieten so einen besonders imposanten Anblick. Diese Aufnahme zeigt den Klifatindur im Schein eines schwachen Polarlichts, sie ist das IMS Bergfoto des Jahres 2017 in der Kategorie "Mountain Water".

WIe viele Berge auf Island ist auch der Klifatindur vulkanischen Ursprungs. Das an der Südostküste der Insel liegende Bergmassiv ist der Rest eines großen Vulkans, der vor sechs bis sieben Millionen Jahren aktiv war. Während der Eiszeit wurden dann die weicheren Gesteine des Feuerbergs soweit abgetragen, dass nur die harten Kerne aus Tiefengestein stehen blieben.

Das 889 Meter hohe Klifatindur-Massiv mit seinen vorgelagerten Bergen Vestrahorn und Brunnhorn liegt direkt an einer Meeresbucht, so dass sich an ruhigen Tagen die zackigen Gipfel in der Wasseroberfläche spiegeln. Auch in dieser Aufnahme des italienischen Fotografen Maurizio Casula ist diese Spiegelung zu sehen.

Das Foto zeigt das Bergmassiv nach Anbruch der Nacht. Erhellt wird das Bild durch ein schwaches grünes Polarlicht und die vom Mond angestrahlten Wolken. Auch ein paar Sterne sind am Himmel zu erkennen. "Ich machte dieses Foto bei meiner ersten Reise nach Island", berichtet Casula. "Die Aurora war zwar schwach, aber das Mondlicht erzeugte eine Spiegelung des Berges."

Diese Aufnahme wurde beim Fotowettbewerb des International Mountain Summit (IMS) zum Gewinnerbild in der Kategorie "Mountain Water" gekürt. Der IMS Photo Contest zählt zu den bedeutendsten Bergfoto-Wettbewerben der Welt. Rund 3.000 Fotografen aus 100 Ländern haben in diesem Jahr ihre Bilder eingereicht.