Einzigartiges "Crash-Szenario" - scinexx | Das Wissensmagazin
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Einzigartiges „Crash-Szenario“

War der "Impaktor" erdähnlich zusammengesetzt?

Simulation des Einschlaags © Starobserver/NASA

Die Einschlagtheorie wird heute von den meisten Experten favorisiert. Neueste Simulationen an Hochleistungscomputern zeigen genau, wie die Kollision der jungen Erde mit dem unbekannten Himmelskörper abgelaufen sein muss. Sie zeigen auch, dass unser Mond hauptsächlich aus dessen Material entstand, mit nur wenig Beimengungen von Erdmaterie.

Rätselhaft dabei: Apollo-Mondproben beweisen eine sehr gute Übereinstimmung zwischen bestimmten Sauerstoff-Arten (Isotope) des Mondes und der Erde. Wie aber kann das sein, wenn unser Trabant hauptsächlich aus Fremdmaterie besteht?

Ernst Wiechert von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich in der Schweiz erklärt das schlicht damit, dass der „Impaktor“ eben sehr ähnlich wie die Erde zusammengesetzt gewesen sein muss. Offenbar formierte er sich in ähnlicher Sonnendistanz wie unsere Heimatwelt.

Die Forschung jedenfalls deutet zur Zeit von vieler Seite auf das Crash-Szenario als Erklärung für den Ursprung unseres Mondes. Anscheinend ist seine Geburt also das Ergebnis eines in dieser Form einzigartigen Vorgangs im Sonnensystem.

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Stand: 29.09.2003

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Geheimnisse des Mondes
Unserem Erdtrabanten auf der Spur...

"Smarte" Mondforschung beginnt
Neue Ära europäischer Mondforschung steht bevor

Europas erste Mondsonde startbereit
SMART-1-Satellit erforscht mit neuer Technik den Erdtrabanten

Das schärfste Bild von unserem Nachbarn
Mondforschung per Großteleskop

Forschungsstützpunkt Mond?
Der Erdtrabant als Spiegel der irdischen Geologie

Reise zum Mittelpunkt des Mondes
Asymmetrische Kruste und kleiner Kern...

In einem Wurf entstanden?
Der "Big-Bang" des Mondes

Einzigartiges "Crash-Szenario"
War der "Impaktor" erdähnlich zusammengesetzt?

Aktivitäten einer "toten Welt"
Regolith, Mondbeben und Moonblinks

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