Molekulare Kopiermaschinen - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Forschung an programmierbaren biomolekularen Nanokonstrukten

Molekulare Kopiermaschinen

© RUB

Nanomaschinen, die sich selbst zusammenbauen, Reparaturwerkzeuge für Gendefekte – das alles ist keine Zukunftsvision mehr: Forscher machen sich dafür das Wissen um die Selbstreplikation kleiner chemischer Systeme zunutze. Nebenbei begeben sie sich damit auf die Spur der Evolution.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Chemie vor einer gewaltigen Herausforderung: Der Biologie ist es per se nicht möglich, aus der Kenntnis heutiger Lebensformen Aussagen über die Entstehung des Lebens aus chemischen Vorläufersystemen abzuleiten. So wie die Quantenmechanik im letzen Jahrhundert dazu beigetragen hat, chemische Strukturen und Reaktionen zu verstehen, sucht die Chemie nun die Wurzeln der Biologie.

Das, was alle biologischen Systeme von den bekannten chemischen Systemen unterscheidet, ist Evolvierbarkeit im Darwinschen Sinne. Die Frage ist: Wie schafft es ein aus molekularen Bausteinen bestehendes chemisches System, ein Reaktionsnetzwerk zu entwickeln, das „lernfähig“ ist?

Inhalt:

  1. Überblick
    Das Wichtigste in Kürze
  2. Matritzen als „Kuppler“
    Weitergabe der Information über Strukturen und Anordnung
  3. Das Leben als Replizierlabor
    Grundprinzip von DNA und RNA
  4. Aus ABC mach zweimal AB
    Das Prinzip der Selbstreplikation
  5. Gezielte Nutzung angestrebt
    Anwendungen von selbstreplizierenden Systemen
  6. Selbstaufbau und Kopieren geschafft
    Erste Erfolge der Forscher
  7. Einsatz für die Ribozyme
    Reparatur von Gendefekten durch RNA-Bausteine
  8. Erfolgreiches Experiment
    RNA-„Ersatzteil“ eingebaut

G. v. Kiedrowski, S. Müller / ChemieRubin
Stand: 02.06.2006

Anzeige
Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Molekulare Kopiermaschinen
Forschung an programmierbaren biomolekularen Nanokonstrukten

Überblick
Das Wichtigste in Kürze

Matritzen als „Kuppler“
Weitergabe der Information über Strukturen und Anordnung

Das Leben als Replizierlabor
Grundprinzip von DNA und RNA

Aus ABC mach zweimal AB
Das Prinzip der Selbstreplikation

Gezielte Nutzung angestrebt
Anwendungen von selbstreplizierenden Systemen

Einsatz für die Ribozyme
Reparatur von Gendefekten durch RNA-Bausteine

Selbstaufbau und Kopieren geschafft
Erste Erfolge der Forscher

Erfolgreiches Experiment
RNA-„Ersatzteil“ eingebaut

News zum Thema

keine News verknüpft

Diaschauen zum Thema

keine Diaschauen verknüpft

Dossiers zum Thema

DNA - Von Genen, Mördern und Nobelpreisträgern

Genpatente - Wem gehört das Leben?

Nanotechnologie - Baukastenspiele im Reich des Allerkleinsten

Computer der Zukunft - Rechnen mit Quanten, Licht und DNA

Anzeige
Anzeige