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Samstag, 25.03.2017
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Gesunde Zähne: Vorsorge ist wichtiger denn je

Zahnmedizin

Kranke Zähne tun nicht nur weh, sie können auch ins Geld gehen. Versicherte zahlten 2014 im Schnitt 904 Euro für ihren Zahnersatz aus eigener Tasche[1]. Mit einer guten Vorsorge können sie dieses Geld sinnvoller ausgeben.
Vorsorge ist nur dann sinnvoll, wenn im Rahmen eines regelmäßigen Zahnarztbesuches Probleme frühzeitig gefunden und behoben werden.

Vorsorge ist nur dann sinnvoll, wenn im Rahmen eines regelmäßigen Zahnarztbesuches Probleme frühzeitig gefunden und behoben werden.

In Deutschland gibt es viele Menschen, die Zahnarztmuffel sind. Sie meiden ihn bis zum letzten Moment, wenn die Schmerzen stark oder der Schaden groß ist. Wenig verwunderlich, dass die Zähne vieler Deutsche von Karies und Co. geplagt werden. Was viele Bundesbürger nicht bedenken, sind die hohen Kosten, die durch eine Zahnkrankheit entsteht. Mit einer simplen Vorsorge kann man sich diese ersparen.

Zahnzusatzversicherung wichtiger denn je


Das Vergleichsportal zahnzusatzversicherungen-vergleich.com hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut promio.net 1.029 Menschen zum Thema Zahnzusatzversicherung befragt: Nur ein Drittel (33,62 Prozent) der Befragten besitzt eine Zahnzusatzversicherung; immerhin jeder Vierte (23,91 Prozent) plant, eine Police in den kommenden Monaten abzuschließen.

Dennoch bleiben 42,47 Prozent unversichert – und das könnte in Zukunft ein Problem sein. Laut dem Versicherungsexperten Lars Weiland von zahnzusatzversicherungen-vergleich.com sollte jeder Bundesbürger den Abschluss einer solchen Versicherung jetzt in Betracht ziehen und Tarife online vergleichen. Seine Begründung: In den letzten Jahren gab es zahlreiche Gesundheitsreformen, die den Versicherten benachteiligen; dieser profitiert nur noch von dem sogenannten Grundschutz. Das Entfernen von Karies oder Füllen der Löcher wird ausschließlich mit der günstigsten Methode und den preiswertesten Materialien durchgeführt.

Neben dem geringen Leistungsumfang müssen Patienten fast die Hälfte der Kosten selbst tragen. Diese Kosten würde eine Zahnzusatzversicherung abnehmen. Der Abschluss einer solchen Police lohnt sich für jeden, der keinen hohen Eigenanteil übernehmen möchte, für den sein Äußeres entscheidend ist oder viel wert auf die Verwendung der besten Materialien legt.

Einen Zahnschaden nicht abwarten


Wer sich nicht um seine Zähne kümmert und von Zahnkrankheiten heimgesucht wird, der wird die Zahnzusatzversicherung als einen günstigen Ausweg seines Problems sehen. Aber: Bestehende Schäden erfasst eine solche Police meist nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Schutz abzuschließen, solange das Gebiss intakt ist.

Gut zu wissen: Nach Vertragsabschluss müssen Versicherte eine Wartezeit von bis zu acht Monaten in Kauf nehmen – in dieser Zeit werden Zahnersatzkosten nicht erstattet. Nach dieser Periode kann der Eigenanteil der Gesamtkosten auf fünf bis 15 Prozent reduziert werden, hat Finanztest ermittelt.

Geringe Kosten haben alle Versicherten, die ihre Gebisspflege mit dem Bonusheft nachweisen können. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Zahnersatz regelmäßig zu besuchen und jede Pflege und jeden Eingriff zu dokumentieren.

Zahngesunde Ernährung bleibt wichtig


Trotz einer abgeschlossenen Zahnzusatzversicherung sollte sich niemand gehen lassen. Auch wenn notwendige Reparaturen am Gebiss günstiger sind, gilt nach wie vor: Möglichst gesund essen und Krankheiten ausschließen. Die Zahnzusatzversicherung sollte im Notfall die Kosten für eine Prozedur senken. Besser ist es, wenn es gar nicht erst zu diesem Fall kommt.

Der bekanntlich größte Feind der Zähne ist Zucker: Der Süße Stoff wird von Kariesbakterien bevorzugt; sie wandeln ihn in Säuren, welche den Zahnschmelz attackieren. Natürlich muss niemand auf Zucker verzichten, sondern die Einnahme reduzieren und ihn nur in einer bestimmten Form konsumieren, zum Beispiel als Dessert nach der Hauptmahlzeit. Auf diese Weise wirken die Säuren nur einmal am Tag im Mundraum. Wer täglich mehrere Male nascht, setzt seinen Zähnen ununterbrochen den Kariesbakterien aus.

Übrigens: Nach dem Hauptgang fördert eine Portion Käse als Nachspeise die Zahngesundheit. Käse neutralisiert die Säuren im Mund, welche von Kariesbakterien produziert werden. Interessanterweise haben andere Milchprodukte wie Joghurt nicht dieselbe positive Funktion, wie Forscher der Academy of General Dentistry herausgefunden haben.

Nicht nur die Nahrung selbst entscheidet, ob sie den Zähnen schadet oder nicht, sondern auch ihre Konsistenz. Deutsche Forscher haben herausgefunden, dass harte Kost die Zähne schützt.

Sicherheitshalber den Zahnarzt öfter besuchen


Eine abgeschlossene Zahnzusatzversicherung und eine gesunde Ernährung retten Verbraucher nicht vor einem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt. Diesen schieben selbst Erwachsene bis zum letzten Moment auf. Aber woran liegt das?

Auf diese Frage hat die zuvor genannte Umfrage einige Antworten:
Warum gehen Sie nicht gerne zum Zahnarzt?Anteil in %
Ich habe Angst vorm Zahnarzt51,94
Ich mag den Geruch nicht53,71
Ich mag die Geräusche nicht74,20
Ich fühle mich auf dem Zahnarztstuhl ausgeliefert68,37
Ich fürchte mich vor den Schmerzen71,38
Ich habe schlimme Kindheitserinnerungen48,41
Ich traue dem Zahnarzt nicht18,73
Ich schäme mich für meinen Zahnzustand25,80
Ich habe so schlechte Zähne und habe Angst, dass die Behandlung sehr umfangreich wird24,03
Mein Zahnarzt hat hässliche Hände4,42

Drei zentrale Probleme scheint es zu geben:
  1. die Geräusche beim Zahnarzt
  2. das Gefühl, dem Zahnarzt ausgeliefert zu sein
  3. die Angst vor Schmerzen

Diese drei Ängste müssen Verbraucher überwinden. Denn die Vorsorge ist nur dann sinnvoll, wenn im Rahmen eines regelmäßigen Zahnarztbesuches Probleme frühzeitig gefunden und behoben werden; so entstehen erst keine hohen Folgeschäden und langfristigen Probleme für den Versicherten.
( , 14.11.2016 - )
 
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