36 Universitäten für nächsten Schritt ausgewählt Erste Entscheidungen in der Exzellenzinitiative - scinexx | Das Wissensmagazin
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36 Universitäten für nächsten Schritt ausgewählt

Erste Entscheidungen in der Exzellenzinitiative

Welche Hochschule wird zum „Leuchtturm der Wissenchaft“ ausgebaut und über die so genannte „Exuzellenzinitiative“ gefördert? Gestern hat die Auswahlkommission die Entscheidungen in der ersten Stufe des Antragsverfahrens getroffen und die Universitäten ausgewählt, die den nächsten Anttragsschritt durchlaufen sollen. Der Kampf um die Plätze auf den vorderen Rängen geht in die nächste Runde.

Drei Ansätze für mehr Qualität

Konkret geht es beim Wettbewerb Exzellenzinitiative um drei projektorientierte Förderlinien: Zum einen Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Junge Menschen, die sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden, sollen hierfür auch die besten Vorraussetzungen finden. Durch Exzellenzcluster soll die Forschung von Universitäten und Wissenschaftsorganisationen nachhaltig gestärkt werden durch die Förderung herausragender Zentren in bestimmten Forschungsdisziplinen. Universitäten sollen hierbei auch mit außeruniversitären Einrichtungen zusammenarbeiten.

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Mit der Förderung von „Zukunftskonzepten zu universitärer Spitzenforschung“, dem dritten Programmteil soll das Forschungsprofil von bis zu zehn ausgewählten Universitäten weiter gestärkt werden. Voraussetzung ist, dass eine Hochschule mindestens ein wissenschaftliches Exzellenz-Zentrum von internationalem Ruf, eine Graduiertenschule sowie eine schlüssige Gesamtstrategie zu einem weltweit anerkannten „Leuchtturm der Wissenschaft“ vorweisen kann.

36 Unis in der engeren Wahl

Danach werden insgesamt 36 Universitäten zur Einreichung von Vollanträgen in der zweiten Stufe aufgefordert. Nach den Entscheidungen in der ersten Auswahlrunde lässt sich in etwa folgende Fächerverteilung in den Förderlinien Graduiertenschulen und Exzellenzcluster feststellen: Die Skizzen für die Graduiertenschulen weisen eine starke interdisziplinäre Verflechtung auf, einige bringen mehrere Fakultäten zusammen. Im Endeffekt zeigt sich, dass die großen Bereiche Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften und kurz danach die Ingenieurwissenschaften gleichermaßen vertreten sind.

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Entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Fachgebiete verschieben sich die Gewichte bei den ebenfalls hoch interdisziplinären Exzellenzclustern. Ein gutes Drittel lässt sich der medizinischen und lebenswissenschaftlichen Forschung zuordnen, je ein Viertel den Natur- und Ingenieurwissenschaften. In mehreren dieser Anträge sind auch die Geistes- und Sozialwissenschaften vertreten, sodass ihre Beteiligung über die zunächst sichtbaren gut zehn Prozent hinausgeht.

Die ausgewählten Hochschulen im Einzelnen:

RWTH Aachen,Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum, Universität Bonn, Technische Universität Braunschweig, Universität Bremen, Technische Universität Dresden, Universität Erlangen-Nürnberg, Universität Frankfurt/Main, Universität Freiburg, Universität Gießen, Universität Göttingen, Medizinische Hochschule Hannover, Universität Hannover, Universität Heidelberg, Universität Hohenheim, Universität Karlsruhe (TH), Universität zu Köln, Universität Mainz, Universität Mannheim, Universität München, Technische Universität München, Universität Stuttgart, Universität Tübingen, Universität Ulm, Universität Würzburg.

41 Hochschulen wurden außerdem für die Exzellenzcluster ausgewählt. Zehn weitere für die Förderlinie Zukunftskonzepte.

Die Universitäten, die die erste Auswahlhürde genommen haben, müssen bis zum 20. April 2006 die ausformulierten Anträge einreichen, über die nach weiteren Begutachtungen im Sommer des Jahres am 13. Oktober im Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative entschieden wird. Dann wird feststehen, welche Graduiertenschulen – etwa 20 -, welche Exzellenzcluster – etwa 15 – und welche Zukunftskonzepte der Universitäten ab November 2006 für fünf Jahre gefördert werden können.

(BMBF/DFG, 24.01.2006 – NPO)

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