Unerwartete Entdeckungen - Unerforschte Monumente von Luc Bürgin Rätsel der Archäologie - scinexx | Das Wissensmagazin
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Unerwartete Entdeckungen - Unerforschte Monumente von Luc Bürgin

Rätsel der Archäologie

Coveransicht

Rätsel der Archäologie

Unerwartete Entdeckungen – Unerforschte Monumente
von Luc Bürgin

Gebunden, 272 Seiten
Herbig, 2003
Preis: € 9,95

Wer meint, dass unsere Vergangenheit im Wesentlichen erforscht sei, wird nach der Lektüre des Buches von Luc Bürgin sicher anderer Meinung sein. Dabei wird es manchem Leser vielleicht auch nicht leicht fallen, sich einzugestehen, dass scheinbar sicheres Wissen eine Illusion gewesen ist.

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Disziplinen wie Geschichte, Paläoontologie und Archäologie – jene Zweige der Wissenschaft also, die sich mit der Erforschung des Vergangenen beschäftigen – leiden prinzipiell unter der Unmöglichkeit, eine lückenlose Beschreibung jener Vorgänge zu schaffen, mit denen sie sich beschäftigen. Jeder neue Fund kann die gängigen Lehrmeinungen beschädigen, und oft genug wird ein nicht einzuordnender Fund im Zweifelsfall von den Experten lieber unterschlagen, als dass an bestehenden Meinungen gerüttelt wird. Hiervon berichtet auf äußerst spannende Weise das reich bebilderte Werk Bürgins.

Wir erfahren von sensationellen Funden, die unsere Vergangenheit in neuem Lichte erscheinen lassen, erforschen aufs Neue die Pyramiden, deren Innerstes immer noch ein Geheimnis darstellt, wir entdecken die kulturelle Höhe unserer Vorfahren, die einstmals als Primitive abgetan wurden, wir spekulieren mit dem Verfasser über die Botschaften geheimnisvoller Textfunde.

Experten mögen sich bei dem Lesen eines Werkes wie dem vorliegende Kompendium von Luc Bürgin die Haare raufen, sie mögen wissenschaftliche Details vermissen, gar den Autor als Scharlatan beschimpfen. Tatsächlich aber vermag es der Autor in seiner Darstellung der mysteriösen Rätsel und der absonderlichen Kuriositäten, den Leser dauerhaft zu fesseln und für die Beschäftigung mit den Ungereimtheiten in der Altertumsforschung zu gewinnen. Bürgin ist ein Zweifler und Suchender, vielleicht auch jemand, der zu häufig gleich Konspiratives wittert. Oft genug aber waren es gerade die Zweifler und Außenseiter, die große Schritte für die Wissenschaft getan haben, und Luc Bürgin selbst bringt es in seinem Epilog auf den Punkt: „Wenn auch nur eine einzige Kuriosität aufgegriffen und weiter erforscht wird, macht dieses Kompendium Sinn!“ – Britta Petersen aus der Amazon.de-Redaktion

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