Sonderausstellung zeigt Ursachen und Auswirkungen von Naturereignissen „Unruhige Erde“ auf Reisen - scinexx | Das Wissensmagazin
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Sonderausstellung zeigt Ursachen und Auswirkungen von Naturereignissen

„Unruhige Erde“ auf Reisen

Erdbeben erschüttern die Meere und lösen gewaltige Flutwellen aus, Erdrutsche begraben ganze Landstriche unter sich und Vulkane speien glühendheiße Lava kilometerhoch in die Luft: Naturereignisse wie diese werden schnell zu Katastrophen, wenn sie dicht besiedeltes Gebiet treffen. Die Wanderausstellung „Unruhige Erde“ widmet sich den Ursachen und Auswirkungen der Naturgewalten und gastiert noch bis zum 26. November 2006 im Frankfurter Naturmuseum Senckenberg. Danach wird sie noch bis zum Jahr 2008 abwechselnd in verschiedenen deutschen Städten zu sehen sein.

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Immer wieder schockieren Bilder von verheerenden Naturkatastrophen die Welt, meist verknüpft mit erschreckenden Berichten über die tragischen Folgen, die solche Kapriolen der Natur für die betroffenen Menschen haben. Doch bei allem Schrecken: Naturgewalten üben in ihrer kraftvollen Schönheit auch immer eine besondere Faszination auf die nicht direkt Betroffenen aus. Und sie erinnern daran, dass der Planet Erde dynamisch und turbulent ist. Doch welche Ursachen und Wirkungen haben Erdbeben und Vulkanausbrüche? Wann kommt es zum nächsten großen Meteoriteneinschlag und wie können wir uns davor schützen?

Dynamik der Erde begreifbar machen

Die Wanderausstellung „Unruhige Erde“ gibt Antworten auf diese und viele andere Fragen und entführt den Besucher durch interaktive Computeranimationen, spektakuläre Satellitenaufnahmen sowie Modelle und aufregende Exponate zum Anfassen, darunter auch Meteoriten, in die faszinierende Welt der Naturereignisse. Vier große Themenblöcke machen die Dynamik der Erde sprichwörtlich begreifbar: „Erdbeben“ – die stete Wanderung der Kontinente, „Erdbewegungen“ – als Auslöser von Tsunamis und gewaltigen Bergrutschen, „Meteoriten“ – ein kontinuierliches Bombardement kosmischer Partikel sowie „Vulkane und Feuerberge“ mit brodelnd heißem Gestein.

Die Wanderausstellung gastiert zurzeit im Frankfurter Naturmuseum Senckenberg und wird anschließend noch in den Städten Münster, Wolfsburg, München, Bonn und Berlin zu sehen sein. Über 30 Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen das Projekt, das von der Geschäftsstelle GEOTECHNOLOGIEN konzipiert wurde. Dieses Sonderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) widmet sich unter anderen der Entwicklung von „Frühwarnsystemen gegen Naturgefahren“. Im Fokus der zukünftigen Forschungsprojekte steht die Entwicklung neuer Technologien zum Schutz der Bevölkerung risikobehafteter Regionen.

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„Ask a Prof.“ gibt Antwort

„Wir wollen mit dieser Ausstellung spannend und anschaulich über die vielfältigen Facetten von Naturereignissen informieren und zeigen, welche enormen Kräfte in und auf der Erde wirken“, so die Initiatoren. Bei weiteren Fragen, die manch einer vielleicht schon immer zur Dynamik der Erde hatte oder die beim Besuch der Ausstellung entstehen, hilft das Zusatzprogramm „Ask a Prof.“. Via Internet geben Geowissenschaftler Antworten unter unruhigeerde@gfz-potsdam.de.

Ein besonderes Bonbon der Ausstellung ist ein Wissensquiz, das die Marketingvereinigung „Island Natürlich“ durchführt, die gemeinsam mit dem Isländischen Fremdenverkehrsamt die Ausstellung unterstützt. Der Hauptgewinn bringt zwei Personen nach Island und lässt sie die Faszination und Dynamik von Natur hautnah erleben. Für die Gewinner wird dann die Unruhe der Erde durch die mächtigen Gletscher und brodelnden Geysire auf der Vulkaninsel aus Feuer und Eis ein Stück weit erlebbar.

Standorte der Ausstellung

28.09. – 21.11.2006: Senckenberg-Naturmuseum, Frankfurt am Main

30.11. – 21.01.2007: Flughafen Münster/ Osnabrück

01.02. – 22.04.2007: phaeno, Wolfsburg

03.05. – 08.07.2007: Museum Mensch und Natur, München

12.07. – 04.11.2007: Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn

20.11. – 19.01.2008: Deutsches Technikmuseum, Berlin

(Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg, 10.10.2006 – AHE)

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