Internationale Falterzählung an diesem Wochenende Volkszählung unter Schmetterlingen - scinexx | Das Wissensmagazin
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Internationale Falterzählung an diesem Wochenende

Volkszählung unter Schmetterlingen

© W. Schön/BUND

Zum zweiten Mal in Folge startet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an diesem Wochenende zusammen mit Partnerverbänden aus vier europäischen Ländern eine internationale Schmetterlingszählung. Die Zählungen sollen Erkenntnisse über die aktuelle Verbreitung von Schmetterlingen liefern und auf ihre zunehmende Bedrohung aufmerksam machen.

Am 23. und 24. Juni zählen in der Schweiz, Italien, Österreich, Zypern und Deutschland Naturschützer eine Auswahl von leicht erkennbaren Falterarten. Am zweiten „Internationalen Faltertag“ beteiligen sich neben dem BUND die österreichischen Organisationen Global 2000 und Naturschutzbund, pro Natura aus der Schweiz, Amici della Terra aus Italien und Friends of the Earth Zypern. Alle Beobachtungen werden ausgewertet und fließen in internationale Untersuchungen über die Verbreitung von Schmetterlingen ein. Die Ergebnisse werden im Internet und in „National Geographic Deutschland“ veröffentlicht.

Bei den Zählungen mitmachen kann jede und jeder – allein oder in Gruppen. Die zu zählenden Arten lassen sich leicht erkennen, zumeist sind nicht mehr als 15 Minuten erforderlich. Das Zählen ist im eigenen Garten, im Park oder beim Spaziergang durch Wald und Flur möglich. In vielen Orten veranstaltet der BUND spezielle Schmetterlingswanderungen. Informationen und Zählbögen sind bei den bundesweit rund 2000 BUND-Gruppen oder im Internet unter www.bund.net/faltertage erhältlich.

„Der Rückgang natürlicher Lebensräume und der Klimawandel bedrohen überall auf der Welt empfindliche Tier- und Pflanzenarten. Der internationale Faltertag macht europaweit auf die Gefährdung der Schmetterlinge aufmerksam“, erklärt Angelika Zahrnt, Vorsitzende des BUND. Viele Entscheidungen, die Auswirkungen auf den Naturschutz haben, werden heute auf internationaler Ebene getroffen. Deshalb müssen Natur- und Umweltschützer auch grenzüberschreitend enger zusammen arbeiten.“

(BUND, 22.06.2007 – NPO)

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