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Regenbogen über dem Eis

Lichtbrechungs-Phänomen auf den Südshetland-Inseln

Regenbogen über dem Eis © Summer Martin /NOAA NMFS SWFSC Antarctic Marine Living Resources (AMLR) Program

Regenbögen sind keineswegs nur ein Phänomen unserer Breiten: Auch in der Antarktis kann man sie – wenn auch selten – bei entsprechend milden Wetterlagen bewundern. Hier leuchtet ein bunter Regenbogen über dem Eis der Südshetland-Inseln.

Ein Regenbogen entsteht dadurch, dass das Sonnenlicht von Regentropfen gebrochen und reflektiert wird. Damit ein Regenbogen über dem Eis entsteht, wie hier auf den Südshetland-Inseln, muss das Wetter daher mild genug sein, um flüssige Wassertröpfchen in der Atmosphäre zu erlauben.

Wegen der typischen Brechungswinkel im Tropfen wird das Licht maximal in einem Winkel von 42° gebrochen. Gleichzeitig wird das Licht in seine Farbanteile zerlegt, weil das Sonnenlicht aus Strahlen verschiedener Wellenlänge aufgebaut ist und sich die Brechung für jede Wellenlänge etwas unterscheidet. Blaues Licht wird stärker gebrochen als rotes. Im Regenbogen sehen wir daher den blauvioletten Streifen am weitesten innen, gefolgt von grün, gelb und ganz außen rot

Der Regenbogen steht immer an der der Sonne gegenüberliegenden Seite des Himmels in einem Winkelabstand von 42° um den Sonnengegenpunkt. Weil dieser Sonnengegenpunkt bei hochstehender Sonne hinter dem Horizont liegt, ist es unmöglich, mittags einen Regenbogen zu beobachten. Je höher die Sonne am Himmel steht, desto flacher ist der Regenbogen, bei tiefstehender Abendsonne wölbt er sich entsprechend hoch.

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