Kristallformationen von Uranylhydrat Naturmuster in der Mikrowelt - scinexx | Das Wissensmagazin
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Kristallformationen von Uranylhydrat

Naturmuster in der Mikrowelt

© Pacific Northwest National Laboratory

Palmwedel? Farnkraut? Was hier aussieht wie eine typische pflanzliche Blattstruktur ist zwar ein Muster der Natur – aber eines der unbelebten. Denn diese Strukturen entstehen, wenn Uranylhydrat, eine lösliche Uranverbindung, auskristallisiert.

Uranylverbindungen kommen natürlicherweise in Uranerzen vor, entstehen aber auch in verbrauchten Brennstäben von Atomkraftwerken. Forscher am Pacific Northwest National Laboratory in den USA forschen an diesen Verbindungen, um das Verhalten solcher verbrauchter Kernbrennstäbe besser zu verstehen.

Beim einem der Experimente bemerkten sie beim Blick ins Mikroskop zufällig diese faszinierend pflanzenähnliche Blattstruktur. Sie trat nur vorübergehend auf und wandelte sich nach ein paar Minuten in eine andere Phase um. Das Vorkommen solcher Muster in Kristallen wie in Pflanzen belegt jedoch, dass die Natur immer wieder auf sehr ähnliche Prinzipien zurückgreift – ob in der belebten oder der unbelebten Welt.

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