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Kosmisches Leuchten über uraltem Fels

Die Milchstraße über dem Parashant National Monument

Kosmisches Leuchten über uraltem Fels © T. Miller/ National Park Service

Diese Aufnahme zeigt eine der entlegensten Regionen der USA: das Parashant National Monument in Arizona. Hier, am äußersten Ende des Grand-Canyon-Gebiets, gibt es in großem Umkreis weder Straßen noch Ortschaften – und daher auch so gut wie keine Lichtverschmutzung. Deshalb lässt sich der Nachthimmel in ungestörter Pracht fotografieren und beobachten.

Ein gewaltiges, nahezu menschenleeres Gebiet: Das Parashant National Monument erstreckt sich über mehr als 400.00 Hektar zerklüftetes Gelände. Hochplateaus, Schluchten und bizarre Sandsteinformationen wechseln sich in dieser noch sehr ursprünglichen Landschaft ab. Sie zeugen von den über Jahrmillionen hier wirkenden geologischen Kräften.

Typisch für das Parashant National Monument ist der rote Sandstein, der durch Wind und Sand vielerorts eine von Dellen durchsetzte pockennarbige Oberfläche bekommen hat. Der Name Parashant ist von der Sprache der Paiute-Indianer abgeleitet und bedeutet so viel wie „gegerbte Wapitihaut“.

Eine weitere Besonderheit ist die Dunkelheit: Parashant gehört zu den wenigen nachts völlig dunklen Regionen der Erde – den International Night Sky Provinces. Denn weit und breit gibt es hier keine Ortschaft, deren Streulicht die Beobachtung des Nachthimmels stören könnte. Während die Milchstraße daher in weiten Teilen der Welt wegen der Lichtverschmutzung gar nicht mehr zu sehen ist, leuchtet sie hier in voller Pracht, wie diese Aufnahme bezeugt. Im Vordergrund hebt nur ein Scheinwerfer die eingedellte Oberfläche des Sandsteins hervor.

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