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Zyklon „Eloise“ wütet über Mosambik

Earthview

Am Samstag, den 23.01., traf der tropische Wirbelsturm „Eloise“ in der Küstenprovinz Sofala im Osten Mosambiks auf Land. Heftige Regenfälle und schwere Orkanböen sorgten für Überschwemmungen. Fast 7.000 Menschen wurden von den Fluten aus ihren Häusern vertrieben und mehr als 200.000 Menschen könnten in Mitleidenschaft gezogen, wie örtliche Behörden berichteten.

Besonders betroffen war Beira, die zweitgrößte Stadt des afrikanischen Landes. Dort kamen nach Behördenangaben mindestens neun Menschen ums Leben – die meisten davon wurden durch umfallende Bäume erschlagen. Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes INAM gingen in der Region innerhalb von 24 Stunden etwa 250 Millimeter Regen nieder. Damit verschärfte sich die Hochwasserlage, nachdem Tropensturm „Chalane“ zum Jahreswechsel schon für extreme Regenfälle gesorgt hatte.

Schwere Schäden erlitt auch die Landwirtschaft. Etwa 1.360 Quadratkilometer Anbauflächen sollen den Fluten zum Opfer gefallen sein.

Nach der Überquerung von Mosambik nimmt „Eloise“ jetzt Kurs auf die Nachbarländer Simbabwe und Botsuana.

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