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Zehn Vermisste nach Erdrutsch Norwegen

Earthview

Am frühen Mittwochmorgen hat in der etwa 40 Kilometer nordöstlich der norwegischen Hauptstadt Oslo gelegenen Ortschaft Ask ein heftiger Erdrutsch für schwere Schäden und möglicherweise bis zu zehn Tote gesorgt. Das  betroffene Gebiet hat eine Länge von etwa 700 Metern und eine Breite von 300 Metern. Neun Häuser stürzten in der Folge des Abgangs bislang ein, andere sind einsturzgefährdet.

Mindestens zehn Menschen erlitten Verletzungen. Das Schicksal neun weiterer Menschen, Männer, Frauen und Kinder, ist bislang ungeklärt. Sie wurden möglicherweise vom Erdrutsch erfasst und unter den Erdmassen begaben.  Knapp 1.000 Menschen wurden aus dem unmittelbaren Umkreis der Katastrophenzone in Sicherheit gebracht.

Die genaue Ursache des Abgangs ist unklar. Möglicherweise hängt die Katastrophe mit der örtlichen Bodenart zusammen, eine sandigen, stark wasserhaltigen Tonart. Bereits geringe Bodenerschütterungen genügen, sie auch bei geringer Hangneigung zum Abrutschen zu bringen. Diese, durch starke Regenfälle erhöhte Instabilität sorgte auch dafür, dass weite Teile des Gebietes erst am Freitag von Such- und Rettungskräfte Gebietes betreten werden konnten.

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