Wirbelsturm "Idai" trifft Südostafrika schwer - scinexx | Das Wissensmagazin
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Wirbelsturm „Idai“ trifft Südostafrika schwer

Earthview

Der tropische Wirbelsturm „Idai“ hat in Südostafrika massive Zerstörung angerichtet. Der Zyklon war Ende der vergangenen Woche mit Geschwindigkeiten von bis 165 Stundenkilometern über Mosambik, Malawi und Simbabwe hinweggezogen. Dabei wurden ganze Landstriche verwüstet und viele Dörfer und Städte überflutet. Vielerorts saßen die Menschen auch am Montag noch ohne Strom und Handynetz fest. In manche Regionen können noch nicht einmal Hilfsgüter gebracht werden.

Die Zahl der Toten und Verletzten ist bisher nur schwer abzuschätzen. Allein in Mosambik könnte die Zahl der Todesopfer nach Angaben von Präsident Filipe Nyusi auf bis zu 1.000 oder sogar mehr ansteigen. Im benachbarten Simbabwe sprach die Regierung von bislang 89 Toten und hunderten Vermissten.

Mosambik und Malawi gehören laut UN-Index zu den ärmsten Ländern der Welt und könnten mit der Bewältigung der sich nun abzeichnenden humanitären Katastrophe überfordert sein. Weltweit rufen Hilfsorganisationen daher zu Spenden auf, um in den betroffenen Regionen schnelle Hilfe leisten zu können.

(18. März 2019)

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