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Waldbrände in der Türkei weiterhin nicht unter Kontrolle

Earthview

Die Türkei kämpft nach Aussagen ihres Präsident Recep Tayyip Erdoğan momentan gegen die schlimmsten Waldbrände ihrer Geschichte. Acht Menschen kamen bisher ums Leben, zehntausende Menschen wurden durch die Brände aus ihren Häusern und Ferienunterkünfte vertrieben. Nach inoffiziellen Schätzungen eines Forstingenieurs der Istanbul-Universität brannten bisher mehr als 1000 Quadratkilometer Land ab.

Noch immer toben besonders im Süden der Türkei großflächige Waldbrände. Tausende Feuerwehrleute kämpfen dort bei Tagestemperaturen von 40 Grad und mehr seit Tagen gegen die Flammen. Besonders dramatisch ist die Lage derzeit in den ans Mittelmeer grenzenden Provinzen Antalya und Mugla, wo Großbrände weiter nicht unter Kontrolle gebracht werden können.

 In der in Mugla gelegenen Stadtgemeinde Milas konnte ein Kohlekraftwerk nur knapp vor den Flammen gerettet werden. Dort waren zwar vorsorglich Tanks mit entflammbaren Flüssigkeiten auf dem Kraftwerksgelände geleert worden, aber eine Entzündung der zehntausende Tonnen großen Kohlevorräte hätte eine Katastrophe bedeutet.

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