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Havarierter Frachter „Wakashio“ vor Mauritius auseinandergebrochen

Earthview

Der auf einem Riff vor Mauritius havarierte Massengutfrachter „Wakashio“  ist am Samstag, dem 15. August, in zwei Teil zerbrochen. Das unter  panamaischer Flagge fahrende Schiff war ohne Fracht auf dem Weg nach Brasilien am 25. Juli vor Mauritius auf Grund gelaufen. Alle Bemühungen, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu bekommen, scheiterten an den Wetterbedingungen und der fehlenden Ausrüstung.

Laut einer Meldung des Betreibers, der japanischen Reederei Nagashiki Shipping, soll es vor dem Auseinanderbrechen gelungen sein, fast die gesamten verbliebenen 3.000 Tonnen Öl von Bord zu holen. Der vordere Teil des Schiffs soll nun abgeschleppt werden. Es ist geplant, ihn mindestens 1.000 Kilometer entfernt von der Küste zu versenken. Das hintere Drittel stecke nach wie vor im Riff fest, und die Bergungsmannschaften hätten noch nicht herausgefunden, wie sie es entfernen könnten, hieß es weiter.

Die Havarie ereignete sich etwa zwei Kilometer vom Festland entfernt in einer Lagune nahe mehrerer Naturschutzgebiete. Umweltschützer befürchten, dass die etwa 1000 Tonnen Öl, die bislang freigesetzt wurden, verheerende Auswirkungen auf die Meeresökologie haben könnten. Die Regierung von Mauritius sprach von einem der schlimmsten ökologischen Desaster, die das Land bislang erlebt hat.

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