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Verheerender Schneesturm in Texas

Earthview

Seit Dienstag, den 16. Februar,  ziehen Schneestürme durch die USA – vor allem der südliche Bundesstaat Texas an der Grenze zu Mexiko und sogar Teile Mexikos sind betroffen. Die Kältefront sorgte für starken Eisregen, Schneefall und tagelange Eiseskälte mit Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius.

Mit verherrenden Folgen: Millionen Menschen in Texas waren tagelang ohne Strom und konnten nicht heizen. Außerdem platzten Wasserrohre, so dass es immer noch vielen Menschen an Trinkwasser mangelt. Zusätzlich erschwerten die arktischen Temperaturen die Versorgung mit Lebensmitteln und auch in vielen Krankenhäusern ist die Versorgungslage kritisch, was den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus stark gefährdet. Medienberichten zufolge starben bisher fast 50 Menschen infolge des Kälteeinbruchs.

Auch in anderen südlichen Bundesstaaten wie Alabama, Oklahoma und Mississippi haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Solche eisigen Temperaturen gibt es im Süden der USA nur sehr selten – in Texas waren es die tiefsten Werte seit etwa 30 Jahren und dazu ungewöhnlich große Schneemengen. Der Nationale Wetterdienst sprach von einem „noch nie da gewesenen und weitreichenden, gefährlichen Winterwetter“.

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