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Überschwemmungen und Erdrutsche fordern in Indien und Nepal weit über 100 Tote

Earthview

Tagelang anhaltende Monsunregenfälle haben in Indien und Nepal am Wochenanfang zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. In Indien kamen dabei nach Behördenangaben mindestens 85 Menschen ums Leben, in Nepal liegt die Zahl der Todesopfer jetzt bei 88, nach dem am Mittwoch 34 weitere Leichname geborgen wurden. In beiden Ländern werden zudem zahlreiche Personen vermisst.

In Indien sind besonders die im Südwesten bzw. Norden gelegenen Bundesstaaten Kerala und Uttarakhand betroffen. In dem im Himalaya gelegenen Uttarakhand, wo in einem durchschnittlichen Oktober etwa 30 Millimeter Regen fallen, wurden innerhalb von 24 Stunden bis zu 328 Millimeter registriert.

Besonders in der Himalaya-Region im Norden Indiens und in Nepal kommt es immer wieder zu Erdrutschen durch solche Unwetterereignisse. Verschärft wird die Situation vielerorts durch den Bau von Staudämmen und die Abholzung der Hangwälder.

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