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Überschwemmungen im Iran

Earthview

Heftige Regenfälle suchen den Iran seit dem 24. Februar heim und verursachten großflächige Überschwemmungen. Vor allem die Provinzen Lorestan und Chuzestan im Südwesten des Landes sind betroffen. Nach Angaben des UN-Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) sind schätzungsweise 24.000 Personen aus den Städten Nurabad, Memulan and Poldakhtar betroffen, mehr als 320 Personen mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

In der Provinz Lorestan sind durch die Überschwemmungen circa 617 Kilometer des Straßennetzes zerstört, etwa 332 Brücken sind beschädigt. Mindestens 58 Dörfer sind deshalb von der Außenwelt abgeschnitten. Da der Iran außerdem sehr stark von der Corona-Pandemie betroffen ist und zusätzlich von Heuschrecken-Schwärmen heimgesucht wurde, befürchten die Behörden katastrophale Folgen in der Region: mit Unterrichtsausfällen in Schul- und Bildungseinrichtungen sei zu rechnen, auch der Ausbruch von Krankheiten durch verunreinigtes Trinkwasser und Engpässen bei lebensnotwendigen Konsumgütern sei möglich.

(13. März 2020)

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