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Über 100 Todesopfer durch Erdrutsch bei Rio de Janeiro

Earthview

In der brasilianischen Stadt Petrópolis bei Rio de Janeiro haben starke Regenfälle am Dienstag, den 15. Februar 2022, einen Erdrutsch ausgelöst, der bislang 104 Menschenleben forderte. Mehr als 30 Menschen werden immer noch vermisst, während 24 Menschen lebend aus ihren verschütteten Häusern gerettet werden konnten.

Viele Menschen werden immer noch vermisst. In dem im Südosten Brasiliens gelegenen Großraum Rio de Janeiro fiel innerhalb eines Tages mehr Regen als normalerweise im gesamten Februar. Die auf Tourismus ausgerichtete Großstadt Petrópolis liegt in den Bergen nördlich von Rio de Janeiro. Die Schlammlawine traf vor allem die am Hang gelegenen Häuser und zerstörte dabei Schätzungen zu Folge bis zu 80 Gebäude und riss zahlreiche Autos mit sich. Mehr als 350 Menschen wurden obdachlos.

Das Stadtzentrum steht unter Wasser und ist aufgrund des mitgerissenen Gerölls schwer zugänglich. Die lokalen Behörden befürchten noch einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen. Bei ähnlich katastrophalen Erdrutschen im Jahr 2011, von denen auch Petrópolis betroffen war, wurden 900 Menschen getötet.

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