Über 100 Tote bei Gewitterstürmen in Nordindien - Earthview - scinexx.de
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Über 100 Tote bei Gewitterstürmen in Nordindien

Earthview

Bei schweren Unwettern in den nordindischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh wurden am Donnerstag, dem 25.06., mindestens 107 Menschen getötet und zudem zahlreiche Menschen verletzt.

Sie viele Opfer an einem einzigen Tag wurden nach Auskunft des lokalen Katastrophenschutzes schon seit Jahren nicht mehr gezählt. Bei den Opfern handele es sich hauptsächlich um Bauern und Obdachlose, die sich zur Zeit des Sturms draußen befunden hätten.

Die Unwetter sind der Auftakt der Monsunzeit, die nicht nur regelmäßig Überschwemmungen mit sich bringt, sondern auch viele Tote durch Gewitterstürme fordert. Der Zusammenstoß kalter Luftmassen vom Arabischen Meer mit wärmerer Luft aus dem Norden des indischen Subkontinents führt zu einer ungewöhnlich breiten Wolkendecke, die wiederum das Risiko von Blitzen steigen lässt. Jedes Jahr sterben in Indien über 2.000 Menschen durch Blitzeinschläge.

Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Für die kommenden Tage werden Dauerregen und weitere starke Stürme angekündigt.

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