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Sechs Tote und viele Vermisste nach schweren Unwettern in der Eifel

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In dem südlich von Bonn in Rheinland-Pfalz gelegenen Landkreis Ahrweiler starben mindestens sechs Menschen durch die Auswirkungen schwerer Unwetter. Nach dem Einsturz mehrerer Häuser gelten nach Behördenangaben noch mindestens 30 Personen noch als vermisst, , die möglicherweise unter den Trümmern begraben liegen.

Die vom Tief „Bernd“ verursachten schweren Regenfälle, die in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen seit Tagen für Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen sorgen, haben auch in der Eifel für Chaos gesorgt. An verschiedenen Orten wurden bislang sechs Tote aufgefunden. Am schwersten getroffen wurde Landkreis Ahrweiler, wo vier Menschen starben und nach dem Einsturz von sechs Häusern mindestens 30 Menschen vermisst werden. Für eine größerer Anzahl weiterer Häuser besteht Einsturzgefahr. Mehrere andere Orte des Landkreise des Landkreises wurden wegen des Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten. Ungefähr 50 Menschen befinden sich nach Behördenangaben dort auf Hausdächern und müssten geborgen werden.

Viele Gewässer in der Eifel, im Bergischen Land, im Rheinland und Sauerland führen Hochwasser und waren am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag über die Ufer getreten. Straßen wurden überschwemmt, Keller liefen voll. Die der an der Düssel gelegenen Ostparksiedlung in Düsseldorf-Gerresheim musste teilweise evakuiert werden – zum ersten Mal seit Menschengedenken.

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