Tote nach Erdbeben in Türkei und Iran - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Tote nach Erdbeben in Türkei und Iran

Earthview

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 im Osten der Türkei im Grenzgebiet zum Iran sind  mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Unter den neun Toten befanden sich nach Angaben der türkischen Regierung drei Kinder, weitere 125 Personen wurden verletzt. Mehr als 1.000 Gebäude seien bei dem Erdbeben eingestürzt, sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu. Mehrere Menschen sind unter den Trümmern eingeschlossen.

Am stärksten betroffen sei die Region Van, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Das Epizentrum befand sich laut US-Erdbebenwarte 47 Kilometer westlich der iranischen Stadt Choj und 90 Kilometer östlich der türkischen Stadt Van. Nach Angaben der europäischen Erdbebenwarte EMSC ereignete sich das Beben in fünf Kilometer Tiefe. Auf der iranischen Seite wurden mindestens 75 Menschen verletzt, mehr als 43 Dörfer in der gebirgigen Gegend Kotur seien von dem Beben betroffen.

Die Türkei gehört zu den seismisch aktivsten Ländern der Erde. Erst im vergangenen Monat kamen bei einem Beben mehr als 43 Menschen ums Leben.

(23. Februar 2020)

zur Earthview-Übersicht

Anzeige

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Erdbeben - Vorhersagbar oder aus heiterem Himmel?

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.

Anzeige
Anzeige