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Tornadoserie im Südosten der USA

Earthview

Ein über mehrere Stunden bestehender, großflächiger Gewitterkomplex hat am 4. und 5. April im Südosten der USA für zahlreiche Unwetter und mindestens 45 Tornados gesorgt. Das Zentrum der Tornadoaktivität lag in den Bundesstaaten South Carolina und Georgia. Die Stärke der Tornados lag zwischen EFU und EF3 auf der verbesserten Fujita-Skala (Enhanced Fujita Scale), die in den USA zu Einschätzung von Tornadointensitäten genutzt wird. Mindestens drei Personen starben durch Tornadoeinwirkung, mehrere Personen wurden verletzt. Etwa 50.000 Haushalte waren zeitweise von Stromausfällen betroffen.

Die Tornadoserie hat auch in den sozialen Medien für große Aufmerksamkeit gesorgt, weil dort ungewöhnlich viele dramatische Bilder und Videos publiziert wurden. Gut sichtbare Tornados kommen im Süden der USA sonst selten vor. Meist werden sie von Wolkenschleiern oder Regenfeldern verdeckt und sind daher selbst aus der Nähe nur schwer zu identifizieren. Kommentiert wurde in den Medien auch die ungewöhnlich gute Qualität der Wettervorhersagen des National Weather Service. Die von einem lernfähigen Algorithmus ausgearbeiteten Prognosen sorgten dafür, dass die Hochrisikogebiete Stunden vorher gewarnt werden konnten.

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