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Tödliche Flutwelle in Ecuador fordert über 20 Menschenleben

Earthview

Nach den schwersten Regenfällen seit 20 Jahren traf am Montag, den 1. Januar 2022, eine gewaltige Flutwelle aus Schlamm auf Ecuadors Hauptstadt Quito und tötete mindestens 24 Menschen. Weitere 48 Menschen wurden verletzt, 12 Menschen werden noch vermisst.

Der besonders betroffenen Viertel La Gasca und La Comuna liegen an den Hängen des Vulkans Pichincha, der unmittelbar westlich von Quito emporragt. Normalerweise hält ein Auffangbecken am Hang des Vulkans den Regen zurück, doch nachdem allein am Montag 75 Liter Regen pro Quadratmeter fielen, lief das Becken über. Die kilometerlange Flutwelle weichte den Hang noch weiter auf und verursachte einen Erdrutsch. Als Folge traf eine Schlammlawine auf die Straßen von Quito, die Unmengen von Geröll mit sich trug und auf ihrem Weg Autos und Motorräder wegriss. Acht Häuser wurden von der Schlammwelle zerstört.

Auch Brasilien wurde in den letzten Wochen von den schwersten Regenfälle seit Jahrzehnten heimgesucht, die bisher Dutzende von Menschenleben forderten.

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