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Taifun „Vamco“ richtet Verwüstungen auf den Philippinen an

Earthview

Die Philippinen kommen nicht zur Ruhe. Mit dem Taifun „Vamco“ erlebte das Land bereits den fünften tropischen Wirbelsturm innerhalb eines Monats. Nach dem Landfall in der in der Nacht zum Donnerstag zog der Sturm über den Osten der Hauptinsel Luzon und sorgte dabei in Böen für Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Kilometer pro Stunde.

Über die Zahl der Opfer gibt es widersprüchliche Angaben. Der nationale Rate für Katastrophenmanagement geht von 14 Toten einer ähnlich hohen Anzahl von Vermissten aus. Aus Armeekreisen war sogar von mindestens 39 Toten und 22 Verletzten die Rede.

In den Vororten der Hauptstadt Manila kam es zu den schwersten Überschwemmungen der letzten Jahre. In Marikina City seien die Hälfte aller Häuser entweder völlig oder teilweise unter den schlammigen Fluten versunken, der Bürgermeister des Ortes.

Auf der bevölkerungsreichsten Insel der Philippinen, wo „Vamco“ mehrere Erdrutsche ausgelöst hatte, waren auch am Freitag noch hunderttausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, 400.000 mussten ihre Häuser verlassen.

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