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Taifun „Noru“ wütet auf den Philippinen

Earthview

Mit heftigen Winden und starken Regenfällen ist der Taifun „Noru“ am Sonntagabend Ortszeit auf die Philippinen getroffen. Der Landfall ereignete sich in der Provinz Quezon auf der Hauptinsel Luzon. Mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen verursachte der auf den Philippinen als „Karding“ bekannte Sturm schwere Schäden. Mindestens fünf Personen kamen ums Leben.

Weil die Zugbahn des Strumes auch die Metropole Manila streift, wurden für den Montag zahlreiche Flüge und Fährverbindungen gestrichen. Auch die Schulen der philippinischen Haupstadt bleiben am Montag geschlossen. Infolge der Orkanböen und Regenfluten kam es zu anhaltenden Stromausfällen. In einem überfluteten Dorf in der nördlich von Manila gelegenen Provinz Bulacan starben fünf Menschen. Bei den Toten handelt es sich Angaben des Provinzgouverneurs, Daniel Fernando, um Mitglieder eines Rettungsteams, die von herabstürzenden Wand getroffen wurden.

Nach Angabe des philippinischen Wetterdienstes schwächte sich der Wirbelsturm nach dem Landfall ab. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde zog er in nordwestlicher Richtung und soll den Inselstaat bis zum Montagabend wieder verlassen. Behält der Taifun seinen Kurs über dem Chinesischen Meer bei, wird er in wenigen Tagen in Vietnam eintreffen.

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