Anzeige

Taifun „Molave“ verwüstet Zentralvietnam

Earthview

Der tropische Sturm „Molave“ war in Vietnam der stärkste Sturm seit zwei Jahrzehnten. Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 135 Kilometer pro Stunde deckten die Dächer von fast 90.000 Häusern ab, entwurzelten Bäume und knickten Strommasten um.

Obwohl im Vorfeld Hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht worden waren, kamen mehr als 30 Menschen um. Allein bei zwei durch den Sturm verursachten Erdrutschen starben mindestens 19 Menschen. Etwa 50 weitere Personen werden nach den Schlammlawinen in der Provinz Quang Nam im Zentrum des Landes noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Derweil steuert ein neuer Tropensturm auf die Region zu. „Goni“ erreicht aktuell in Böen Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometer pro Stunde und bewegt sich mit rund 13 Kilometer pro Stunde über den Westpazifik westwärts auf die Philippinen zu. Nach Angaben des National Weather Service der USA  könnte der Supertaifun den Inselstaat in der Nacht vom Samstag auf Sonntag erreichen und anschließend in Richtung Vietnam weiterziehen.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Dossiers zum Thema

Hurrikans - Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?

Klimawandel - Bringt der Mensch das irdische Klima aus dem Gleichgewicht?

Naturkatastrophen

Verhaltensregeln

Was tun bei Stürmen, Erdbeben oder Tsunamis? GFZ Potsdam, DWD und BBK verraten Ihnen, wie man sich richtig verhält.