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Taifun „Hinnamnor“ sorgt für Verwüstungen in Südkorea

Earthview

Der Taifun „Hinnamnor“  erreichte am frühen Morgen des 06.09.2022 die Südküste der koreanischen Halbinsel in der Nähe der Hafenmetropole Busan und zog anschließend nach nur kurzer Verweildauer weiter nach Nordosten Richtung Japanisches Meer.

Der tropische Wirbelsturm war das stärkste Unwetter, das Korea seit Jahren erlebt hat, und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Kilometer pro Stunde und bis zu 100 Zentimeter Niederschlag innerhalb kürzester Zeit führten zu zahlreiche Erdrutschen und Überflutungen. Wegen unterbrochener Stromleitungen waren zeitweise mehr als 20.000 Menschen ohne Strom. Etwa 15.000 Menschen in den von Erdrutschen und Überflutungen bedrohten Gebieten wurde von Regierungsseite zudem empfohlen, ihre Wohnungen zu verlassen und sichere Unterkünfte aufzusuchen.

Die koreanische Halbinsel wird jeden Sommer und Frühherbst von zahlreichen Wirbelstürmen heimgesucht. „Hinnamnor“ war in diesem Jahr bereits der elfte Wirbelsturm. Glück im Unglück: In der Woche zuvor hatte sich „Hinnamnor“  zum stärksten tropischen Wirbelsturm des Jahres entwickelt – einem Supertaifun mit Windgeschwindigkeiten von über 240 Kilometer pro Stunde. Bei der Ankunft in Korea hatte sich die Lage aber bereits deutlich entschärft.

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